Bei uns steigt alle Jahre wieder unsere beliebte Guetzli-Backparty: Zusammen mit unseren Freundinnen wird da gelacht, geschwatzt, gebacken, ausgestochen, dekoriert, gesungen, gejauchzt und selbstverständlich auch genascht. Die ausgelassene Stimmung an unseren legendären Guetzli- Backpartys ist immer grandios! Damit auch alle bis zum Schluss Spass haben und richtig eingespannt sind, haben wir ein paar Tipps für ein gutes Gelingen zusammengestellt. Wir hoffen, dass auch Sie dieses Jahr eine Guetzli-Backparty veranstalten, die Ihnen ein vergnügliches Zusammensein beschert und zu einem vorweihnachtlichen Highlight wird.

1. Gute Planung ist alles!

Ganz wichtig, bevor es losgeht: aufräumen und viel Platz schaffen. Zunächst in der Küche und auf den Tischen, um Bleche und Gitter zum Auskühlen abstellen zu können. Dann geht’s mit der Planung weiter im Kühlschrank, für den Teig und die Zutaten. Unser Tipp: Genügend Holzbretter oder ähnliche Unterlagen bereithalten, auf denen die heissen Bleche abgestellt werden können. Auch den Blick in den Vorratsschrank nicht vergessen: Sind genügend Backpapier, Pinsel, Haushaltspapier usw. vorhanden und griffbereit? Ofenhandschuhe und Backschürzen? Check! 

2. Rezepte-Mix

Nichts ist langweiliger als vier Sorten Mailänderli. Wir bitten daher jeden Gast, uns sein Lieblings-Rezept im Voraus zu schicken, um vorher Zutaten für den Teig zu besorgen. So ist für grösstmögliche Vielfalt gesorgt und auch für jeden Geschmack etwas dabei.

3. Stationen einrichten

Wir richten verschiedene Backstationen ein und ernennen unsere Gäste zu wichtigen Delegierten: Teig-Macher, Teig-Auswaller, Teig-Tester (natürlich alle ), Guetzli-Ausstecher, Guetzli-Dekorierer, Back-Meister, Guetzli-Tester (wieder alle ), Säckli-Bastler, Christmas-Playlist-DJ, Wein- / Tee-Nachschenker … Natürlich wird hier brav rotiert, damit auch jeder Gast alles einmal machen kann. 

4. Take it easy!

Die Stationen sollen zwar für etwas Ordnung sorgen und ein Gedränge in der Küche, das Gerangel um den Mixer, das Verwechseln von Salz und Zucker und die Mehlbomben minimieren, aber ein bisschen Chaos und viel Spass gehört dazu. Nach dem letzten Backgang wird dann gemeinsam aufgeräumt. Wenn jeder anpackt und mithilft, geht das ruckzuck. 

5. Sharing is caring!

Inzwischen sind die Guetzli ausgekühlt und nun geht’s ans faire Verteilen. Jeder füllt seine schön dekorierte Guetzli- Box und nimmt sie stolz mit nach Hause. Und da so viel Arbeit hungrig macht, muss anschliessend natürlich auch etwas Richtiges gegessen werden. Als Gegensteuer zur Zucker-Überdosis muss jetzt Salz her. Wir lieben eine feine Gemüsesuppe, die man ganz praktisch im Voraus zubereiten kann und dann nur noch aufwärmen muss. Dazu gibt’s knuspriges Brot, mhhh.

Knusprige Tipps Knusprige Tipps

Eigentlich spielt es keine Rolle, welche Form ein Guetzli hat oder welchen Namen man ihm gibt. Guetzli gehen immer! Die kleinen Köstlichkeiten können meist ganz einfach zubereitet werden und raffiniert verziert sein. Hier ein paar Anregungen, wie man seinen Guetzli einen ganz eigenen Pfiff gibt.

Glasur

Bald ist wieder Weihnachtszeit. Da eignen sich Zucker- und Schokoglasur vortrefflich, um saisonale Verzierungen auf die Guetzli zu spritzen. So werden aus normalen flachen Guetzli lustige und dekorative Köstlichkeiten, die ins Auge stechen.

Aroma

Viele Guetzli wie etwa Sablés lassen sich auch mit Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Muskat, Vanille oder Ingwer geschmacklich abrunden. Getrocknete Blütenblätter geben dem Gebäck gleich etwas Festlich-Fröhliches. Einfach die Zutaten zum Schluss in den Teig einarbeiten und noch ein wenig davon zum Dekorieren zur Seite legen.

Geschenke

Jemandem eine kleine Freude bereiten, den Tag versüssen oder ohne grosses Trara einfach mal Danke sagen, geht ganz einfach: Diese kleinen Bärchen eignen sich in Backpapier hübsch verpackt als kleines Präsent. Auch für Kindergeburtstage oder Tischkärtchen sind sie perfekt. 

Raspel

Als dekorative und geschmackliche Abrundung eignen sich gut Schoko- oder Kokosraspel. Oder auch beides gemeinsam. Überhaupt lassen sich allerlei feine Sachen raspeln oder zerkleinern. Wie wäre es mit Erdnüssen oder Mandeln, getrockneten Preiselbeeren, frischer Zitronenschale oder sogar mit rosa Pfeffer? Der Experimentierfreude sind hier keine Grenzen gesetzt.

Sue und Sibylle - Comme Soie
Sue und Sibylle - Comme Soie
Die beiden Freundinnen sind kochbegeistert und immer auf der Suche nach allem Schönen.

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