Wissenswertes zur Rande

Die Rande wird in Deutschland auch Rote Bete genannt – damit trägt sie eines ihrer wesentlichen Merkmale bereits im Namen: ihre Farbe. Das Tiefrot geht fast schon ins Violette und sticht sofort ins Auge. Probiert man Randen, dominiert dann vor allem ein überraschend süsslicher, leicht erdiger Geschmack. Dieser kommt aber nicht von ungefähr, denn botanisch gesehen steht das Gemüse zum Beispiel der Zuckerrübe sehr nahe. Ursprünglich stammt die frostempfindliche Knolle aus dem Mittelmeerraum, ehe sie sich dank den Römern allmählich in ganz Mitteleuropa ausbreitete.

Food Facts Food Facts

Randen

Gattung Rüben (Beta)
Kalorien 50 kcal pro 100 g
Nährwerte 8,4 g Kohlenhydrate, 2,5 g Nahrungsfasern, 0,1 g Fett, 1,5 g Protein pro 100 g
Saison Oktober–März
Lagerung in Zeitungspapier eingeschlagen im Kühlschrank oder dunkel und kühl im feuchten Keller
Haltbarkeit 2–3 Wochen bis mehrere Monate

Tipps zu Ernte und Lagerung

Die zweijährige, krautige Pflanze besteht aus einer Knolle und mehreren Laubblättern, die bis zu 1,5 Meter lang werden können. Im Gegensatz zu vielen anderen Rüben wächst ein Grossteil der Rande überirdisch. Die Knolle besteht aus einer rauen, grau-bräunlichen Aussenhaut und dem saftigen, kräftig dunkelrot gefärbten Fruchtfleisch, dessen Farbe sie dem Glykosid Betanin verdankt. Wegen dieser Eigenschaft verwenden viele das Gemüse gerne als Lieferanten natürlicher Lebensmittelfarbe.

Falls du Randen selbst anbaust, achte darauf, die Aussenhaut bei der Ernte nicht zu beschädigen – das funktioniert am besten mit einer sogenannten Grabegabel. Verletzt du die Knolle, läuft sie Gefahr, auszutrocknen, da der Saft allmählich austritt. Neben frischer Ware aus Eigenanbau oder aus der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt erhältst du Randen auch vorgekocht und eingeschweisst oder eingelegt im Glas.

Die Rande: Zu Salat oder als Suppe ein Genuss

Auch wenn die Blätter und Stängel der Rande ebenfalls essbar sind, wird meist die tiefrote Knolle verarbeitet. Als klassisches Wintergemüse ist sie eine beliebte Zutat für Suppen, denen sie auch noch eine besonders hübsche Farbe verleiht. Sehr gut macht sich die Rande in Salat – wie wäre es beispielsweise einmal mit der winterlichen Kombination aus Feldsalat, Randen, Walnüssen und einem Käse deiner Wahl? Selbstverständlich kannst du die Knolle auch einfach als Rohkost oder Gemüsebeilage reichen. Ihr milder, leicht süsser Geschmack passt zu Kalb oder Poulet genauso gut wie zu rotem Fleisch wie etwa Rind.

Randen: Rezept für aromatische Gemüsechips

Trotz der kräftigen Farbe und ihres süssen Aromas hat die Rande kaum Kalorien. Das macht die Knolle zum Beispiel auch zu einer tollen Alternative für Kartoffelchips aus der Tüte. Schmackhafte Randen-Chips kannst du in wenigen Schritten selbst zubereiten, aber Achtung, das funktioniert nur mit frischem Gemüse; bereits vorgekochte Randen werden nicht knusprig: Schneide die Knolle in dünne Scheiben. Frittiere die Scheiben dann in einer Pfanne mit reichlich Öl und lasse sie anschliessend auf Küchenpapier abtropfen.

Für die fettärmere Variante gibst du sie mit etwas Öl beträufelt und auf einem Backblech verteilt in den Ofen. Die Randen-Chips brauchen bei 150 Grad etwa 25 bis 40 Minuten, je nach Scheibendicke. Mit etwas Meersalz bestreut, sorgen sie nicht nur für ein optisches Highlight beim nächsten Àpero, sondern schmecken auch noch sehr fein.

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