WISSENSWERTES ZUM SPINAT

Spinat gehört zu den ersten einheimischen Gemüsesorten, die es im Frühjahr zu kaufen gibt, aber auch im Herbst hat er eine längere Saison. Im Frühling ist er besonders zart, später im Jahr sind seine Blätter etwas dicker und der Geschmack herber. Während es vor einigen Jahrzehnten noch sehr üblich war, Spinat zu kochen, mit Rahm zu verfeinern und zu Kartoffeln zu essen, ist heute vor allem der Blattspinat frisch vom Feld in Salaten und Smoothies beliebt. 

Dass Spinat für das eisenhaltige Gemüse schlechthin gehalten wurde, liegt angeblich an einem Kommafehler. Beim Notieren des Eisengehalts soll ein Wissenschaftler versehentlich aus einem einstelligen einen zweistelligen Eisenwert gemacht haben. Eigentlich aber enthalten 100 Gramm der grünen kleinen Blätter circa 2,7 Milligramm Eisen – und auch das kann sich sehen lassen! Zudem ist Spinat reich an weiteren Mineralien und Vitaminen. Die berühmte Comicfigur Popeye hat sich also trotzdem jedes Mal für das richtige Stärkungsmittel entschieden, wenn sie zur Spinatdose griff. 

Food Facts Food Facts

Spinat

Gattung Spinat
Kalorien 25 kcal pro 100 g
Nährwerte 0,8 g Kohlenhydrate, 2,6 g Nahrungsfasern, 0,4 g Fett, 2,7 g Protein pro 100 g
Saison Mitte März–November
Lagerung in einem feuchten Tuch im Gemüsefach des Kühlschranks
Haltbarkeit 2 Tage

Spinat zubereiten: Blanchieren & Aufwärmen

Spinat stammt wahrscheinlich aus Südwestasien, wird heute aber fast überall auf der Welt angebaut und gegessen. Und das zu Recht, denn Spinat hat gute Nährwerte und passt geschmacklich zu vielen Gerichten. Trotzdem mögen ihn manche nicht, denn in ihrer Wahrnehmung lässt er die Zähne sich unangenehm stumpf anfühlen. Ausserdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Spinat beim erneuten Erwärmen giftig würde.

Für das mitunter stumpfe Gefühl auf den Zähnen ist die im Spinat enthaltene Oxalsäure verantwortlich. Um diese zu reduzieren, solltest du den Spinat blanchieren und anschliessend weiterverarbeiten. Weniger Oxalsäure bedeutet ausserdem auch mehr Mineralstoffe und Vitamine aus dem Spinat, die nicht von der Säure gebunden, sondern vom Körper aufgenommen werden können. 

Doch unabhängig davon, wie er zubereitet wurde, kannst du Spinat ganz ohne Sorge wieder aufwärmen. Er enthält zwar Nitrat, das durch lang anhaltende Wärme in ungesundes Nitrit umgewandelt wird – aber das Problem ergibt sich nicht aus dem erneuten Erwärmen von Spinat, sondern aus längerem Warmhalten. Wenn du ihn also nicht sofort verzehren willst, solltest du Spinat nach dem Kochen immer schnell herunterkühlen und später erneut erhitzen. Übrigens ist die Nitratmenge im Spinat trotzdem wesentlich geringer als jene in Grilliertem oder Pökelwaren. 

Spinat passt zu Früchten, Fisch, Eiern und vielem mehr

Mit Bananen und Mangos ergibt Spinat einen köstlichen Smoothie. Dafür einfach eine reife Banane, eine halbe Mango und eine Handvoll jungen Blattspinat mit etwas Wasser pürieren. Ein ideales Zmorge, wenn es einmal schnell gehen soll, und ein toller Vitaminschub für Zwischendurch. Natürlich eignen sich auch andere Früchte, denn der sanfte wie frische Geschmack von Spinat komplementiert deren Süsse wie kein anderes grünes Gemüse.

Lachs und Spinat sind ebenfalls ein gute Kombination. Sei es als Füllung in einer Lasagne oder mit Bandnudeln und einer Rahmsauce serviert – der rosa Fisch und das grüne Gemüse ergänzen sich sowohl optisch als auch geschmacklich einfach perfekt! Ganz ähnlich ist es bei Spinat und Ei, wobei die Verbindung von Rahmspinat und hartgekochtem Ei wohl die berühmteste ist – doch das ist Geschmackssache, wie alles.

Spinat schmeckt aber auch köstlich in jeder Art von Salat, in Quiche, püriert als Suppe oder als Topping auf einem Curry. Bei der Menge an möglichen Gerichten findet sicher jeder mindestens ein Rezept, in dem Spinat eine Hauptrolle spielt.  

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