Wissenswertes über die Macadamianuss

Macadamianüsse stammen aus Australien und wurden bereits von den Aborigines geschätzt. Allerdings haben die aromatischen Nüsse ihren heutigen Namen nicht von den Ureinwohnern des fünften Kontinents bekommen, sondern wurden nach dem schottisch-australischen Chemiker John Macadam benannt. Aufgrund ihrer harten Schale werden die Nüsse meist maschinell geknackt und in Tüten und Dosen verkauft. Es gibt sie allerdings auch mit Schale zu kaufen, für deren Öffnung ein Tischnussknacker mit Hebelwirkung zu empfehlen ist.

Ihr hoher Fettgehalt macht die Nuss zwar sehr kalorienreich, dennoch wird von vielen Seiten gesagt, dass die Macadamianuss gesund sei. Hierbei verhält es sich ähnlich wie bei der Avocado, bei deren Fetten es sich ebenfalls vor allem um ungesättigte Fettsäuren handelt. Ausserdem sind Macadamianüsse reich an pflanzlichem Protein, Magnesium, Phosphor, Calcium und B-Vitaminen. Als leckerer kleiner Snack für zwischendurch oder als Zutat in herzhaften und süssen Gerichten sind sie deshalb absolut zu empfehlen. Ebenfalls eine feine Ergänzung für allerlei Speisen ist das aromatische Macadamiaöl.

Foodfacts Foodfacts

Macadamianüsse

Gattung

Macadamia

Kalorien

780 kcal pro 100 g

Nährwerte

5 g Kohlenhydrate, 9 g Nahrungsfasern, 78 g Fett, 9 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

kühl, trocken und dunkel

Haltbarkeit

ungeschält bis zu 2 Jahre

Herkunft und Besonderheiten der Macadamianuss

Die Macadamianuss wächst an immergrünen Bäumen aus der Familie der Silberbaumgewächse. Die Bäume werden bis zu 15 Meter hoch und brauchen 7 bis 10 Jahre, bis sie erste Früchte tragen. Sie haben rosafarbene oder violette Blüten und bilden kugelige grüne Früchte. Macadamianüsse sind vergleichsweise teure Nüsse, da ihre Verarbeitung nach der Ernte sehr arbeitsintensiv ist: Die Samen müssen von der grünen Fruchthülle befreit, getrocknet und anschliessend mechanisch geknackt werden. Die Arbeit lohnt sich aber für den cremefarbenen Kern, der zugleich knackig und doch auch buttrig ist.  

Macadamianüsse werden heute nicht nur in Australien, sondern auch in Neuseeland, Südafrika, Israel, Brasilien und den USA angebaut. Aufgrund der unterschiedlichen Reifungszeitpunkte in den verschiedenen Anbaugebieten sind die Nüsse das ganze Jahr über erhältlich. Damit sie ihr Aroma nicht zu schnell verlieren, solltest du sie am besten in einem geschlossenen Gefäss aufbewahren und erst kurz vor der Verwendung zerkleinern.

Wie du Macadamianüsse und ihr Öl verwenden kannst

Die Macadamianuss eignen sich als knackiger Kontrast in einem exotischen Fruchtsalat, zerhackt in der Panade eines Fischgerichts oder im Guetzliteig. Wenn du die aussergewöhnliche Nuss in einem besonderen Rezept präsentieren willst, dann stelle doch einmal aus Macadamianüssen, Mandelblättchen, Zitronenmelisse, Limettensaft und Ahornsirup ein tolles Pesto in der Küchenmaschine her, das auch wunderbar zu gegrillter Wassermelone passt. 

Das aus der Macadamianuss gepresste Öl lässt sich mit Eigelb, Limettensaft, braunem Zucker und etwas Currypulver zu einem aussergewöhnlichen Salatdressing verrühren, das gut zu grünen Blattsalaten oder zu Chicorée passt. Oder du nutzt es, um veganen Bananenomeletten eine buttrige Note zu verleihen. Dafür einfach eine reife Banane zerdrücken und diese mit Mehl, Sojamilch, Vanillezucker, Kardamompulver, etwas Salz sowie etwas Macadamiaöl mischen und in neutralem Öl ausbacken. Ahornsirup und Beeren passen hier wunderbar als Topping.

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