Wissenswertes über das Backen

Beim Backen wird Backgut in heisser Luft im Ofen gegart und gebräunt. Zumeist handelt es sich beim Backgut um Teig, aus dem beispielsweise Kuchen, Brote, Soufflés, Pizza und Guetzli entstehen. Manchmal werden auch Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Teigmantel gebacken, und auch das Frittieren von Lebensmitteln in heissem Öl wird gelegentlich als Backen oder Ausbacken bezeichnet. Ein besonderer Vorteil des Backens ist auch, dass du sehr verschiedene Kuchen, Brote und andere Teigköstlichkeiten produzieren kannst. Ausserdem gehört das Backen zu den Küchentätigkeiten, die so einfach sind, dass sie sich jeder sehr leicht selbst beibringen kann.

Backen hat eine lange Tradition. Schon die alten Ägypter waren Experten darin, Brot zu backen. Ausser ein paar Grundzutaten und einem Ofen brauchst du zum Backen nur wenig Zubehör, um perfekte Ergebnisse zu erzielen. Eine Schüssel, ein Schwingbesen oder eine Küchenmaschine und ein Topflappen gehören neben einer Waage zur Grundausstattung. Ausserdem brauchst du eine Form, in der du beispielsweise einen Kuchen backen kannst, oder ein Blech, falls es Guetzli werden sollen. 

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Backrezepte beinhalten zumeist Angaben zur Ofentemperatur und Backzeit. Verlasse dich aber nicht blind auf die Zeitangabe, denn jeder Ofen heizt anders. Prüfe deshalb lieber zwischendurch mit einem Blick in den Ofen und durch Einstechen, ob der Teig gut gebacken ist. Bereitest du allerdings ein Soufflé zu, darfst du die Ofentür nicht während des Backens öffnen, da es sonst in sich zusammenfallen könnte.

Backen: Zutaten und Teige

Die meisten Teige werden aus Mehl, Zucker, Butter, Backpulver und Eiern hergestellt. Oft gehören auch noch eine Prise Salz, Hefe, Nüsse und Milch hinein. Und nicht nur zur Weihnachtszeit runden Gewürze und Aromen wie Zimt oder Vanille den Geschmack von Gebäck und Kuchen ab. In herzhafte Teige lassen sich ausserdem wunderbar Kräuter wie Rosmarin oder getrocknete Tomaten einbacken. In jüngster Zeit werden klassische Teigrezepte auch immer öfter veganisiert und zum Beispiel die Eier gegen Chia-Samen ausgetauscht, und die Kuhmilch wird durch Sojamilch ersetzt.

Zu den beliebtesten Teigarten, die sich leicht aus den Grundzutaten mischen lassen, gehören Mürbeteig, Hefeteig, Rührteig und Biskuitteig. Mürbeteig wird vor allem für Guetzli verwendet und lässt sich besser ausrollen, wenn man ihn vorher eine Stunde im Kühlschrank ruhen lässt. Hefeteig mag es hingegen warm, du musst zudem immer viel Zeit für das Aufgehen des Teigs einrechnen. Bei Rührteigen empfiehlt es sich, die trockenen und die feuchten Zutaten einzeln zu mischen und sie dann erst miteinander zu vermengen. Für Biskuitteig musst du Eischnee steif schlagen und vorsichtig unterheben, damit der Teig locker und zart wird. 

Grundtechnik und der Einstechtrick

Backen ist im Grunde eine sehr einfache Gartechnik. Hat der Backofen die im Rezept angegebene Temperatur erreicht, stellst du den Teig hinein; nach Ablauf der Backzeit holst du ihn als fertiges Backgut wieder heraus, nimmst ihn zum Abkühlen aus der Form und stellst ihn auf ein Küchengitter. Allerdings unterscheiden sich die Backzeiten stark; am besten prüfst du Kuchen mit dem Einstechtrick. Dazu brauchst du nur ein Holzstäbchen oder ein Buttermesser:

Sobald der Kuchen fertig aussieht, stichst du vorsichtig mit dem Holzstäbchen in den Teig hinein und ziehst es wieder heraus. Klebt kein Teig am Stäbchen, ist der Kuchen durchgebacken und kann aus dem Ofen genommen werden. Bedenke auch, dass gerade Guetzli nach dem Backen immer noch nachhärten und dunkler werden. Kommen sie dir also nach Ablauf der vorgegebenen Backzeit noch etwas hell und weich vor, nimm sie trotzdem lieber aus dem Ofen, da Guetzli sonst schnell verbrennen können.

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