Schonend garen mit Frittieren

Die ersten Pommes-Erfahrungen macht man normalerweise in der Kindheit –bei den zahlreichen Freibadbesuchen. Viele stellten sich damals bestimmt die Frage, was die Kartoffelstreifen eigentlich so unglaublich schmackhaft macht, die aus dem Ölbad stets direkt auf dem Karton landen. Die Antwort lautet: Frittieren. Das sprudelnde Fett sorgt für die unvergleichliche goldbraune Farbe und knusprige Hülle der Pommes frites, die innen schonend durchgegart werden. Auch wenn es für die Figur nicht unbedingt förderlich ist, schmeckt frittiert fast alles besser.

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Achte beim Frittieren darauf, dass das Frittiergut möglichst trocken ist. Wasserrückstände und feuchte Oberflächen können dazu führen, dass sich eine ungleichmässige Kruste bildet. Das beeinflusst einerseits den Geschmack und kann andererseits dazu führen, dass sich das Lebensmittel übermässig mit Fett vollsaugt.

Frittieren: Aussen kross und innen saftig

Das Geheimnis des Frittierens liegt darin, dass sich durch das Bad im siedenden Öl schnell eine Hülle bildet. Diese ist nicht nur sehr kross und schmackhaft, sondern schützt auch das Innere des Garguts davor, Flüssigkeit zu verlieren und zu viel Fett aufzunehmen. Dadurch werden die Lebensmittel aussen kross und bleiben innen saftig zart.

Pommes und Co. frittieren – Auf das richtige Öl kommt es an

Ein wichtiger Punkt beim Frittieren ist das Öl. Denn bei dem Vorgang werden Temperaturen von mindestens 170 Grad erreicht. Daher sollte das Fett diese Temperaturen aushalten, ohne dass es zur Rauchentwicklung kommt. Bei der Wahl des Öls solltest du darauf achten, dass der Rauchpunkt bei mindestens 200 Grad liegt. Anderenfalls beginnt das Fett beim Frittieren zu qualmen und der Stoff Acrolein wird freigesetzt. Der riecht nicht nur sehr stechend, sondern ist auch gesundheitsgefährdend. Neben den im Handel erhältlichen Frittierfetten eignen sich auch Palmöl, Butterschmalz oder Kokosöl sehr gut.

Auch beim Frittieren gilt: Weniger ist mehr

Egal, ob du Pommes frittieren willst oder ein anderes Lebensmittel in siedendes Fett geben möchtest: Du solltest darauf achten, die Fritteuse oder Pfanne nicht zu voll zu packen. Denn dadurch verringert sich die Temperatur des Fetts, und es besteht die Gefahr, dass die Lebensmittel miteinander verkleben und die Kruste sich nicht gleichmässig ausbildet. Daher empfehlen wir dir, in kleinen Portionen zu frittieren. Die bereits frittierten Lebensmittel können im Backofen warmgehalten werden.

Frittieren ohne Fritteuse

Frittieren ohne Fritteuse ist ohne Weiteres möglich. Alles, was du dafür benötigst, ist ein Topf, der gross und hoch genug ist. Er sollte je nach Lebensmittel zwei bis vier Liter Fett fassen. Ein hoher Rand ist wichtig, da es beim Frittieren immer mal wieder zu Fettspritzern kommt – ein hoher Topf erhöht den Schutz vor diesen Spritzern. Der Topf sollte zu etwa einem Drittel mit Öl gefüllt sein und die Nahrungsmittel vollständig bedecken. Das meiste Gargut lässt sich bei rund 180 Grad frittieren. Um die richtige Temperatur zu ermitteln, solltest du ein Fettthermometer verwenden.

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