Perlhuhn: Ein domestiziertes Wildgeflügel

Perlhühner sind etwas kleiner als Haushühner und zählen zu den Wildgeflügelarten. Das aromatisch schmeckende Perlhuhnfleisch ist relativ dunkel und leicht rötlich. Richtig zubereitet ist es sehr zart und gilt deshalb aus gutem Grund als Delikatesse. Der Geschmack von Perlhuhnfleisch erinnert an Fasan und Rebhuhn.

Die domestizierten Perlhühner, die zur Zucht gehalten werden, stammen von der Gattung der Helmperlhühner ab. Sie erreichen eine Grösse von etwa 40 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von 1,3 bis 2 Kilogramm. Ihren Namen verdanken sie ihrem charakteristischen Federkleid: viele kleine, helle Punkte auf dunklem Grund. Das dichte Gefieder am Körper bildet einen Kontrast zum fast nackten Hals und Kopf. Helmperlhühner tragen auf ihrem Haupt einen helmartigen Höcker.

Foodfacts Foodfacts

Perlhuhn

Gattung

Numida meleagris (Helmperlhuhn)

Kalorien

146 kcal pro 100 g

Nährwerte

0 g Kohlenhydrate, 0 g Nahrungsfasern, 7 g Fett, 20 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig

Lagerung

frisches Perlhuhn im Kühlschrank, in Papier oder Frischhaltefolie einwickeln

Haltbarkeit

2 bis 3 Tage

Perlhuhn: Eine französische Delikatesse mit afrikanischen Wurzeln

Bei der Züchtung und dem Export von Perlhuhnfleisch liegt Frankreich mit Abstand auf dem ersten Platz. Italien folgt als zweitwichtigster Perlhuhnfleisch-Lieferant. Ursprünglich stammt das Perlhuhn aus Afrika. Dort ist es auch heute noch weit verbreitet und lebt praktisch überall. Bereits im antiken Rom und Griechenland galt das zarte Fleisch als Delikatesse. Im Laufe der Zeit wurden Perlhühner bis in die Karibik gebracht.

Perlhuhn: Mehr als guter Geschmack

Es lohnt sich nicht nur wegen des schmackhaften Aromas, Perlhuhn hin und wieder in den Speiseplan zu integrieren – es gibt noch weitere Gründe. Das magere Fleisch der Perlhühner hat wenig Kalorien und Fett. Dafür enthält es Magnesium, Kalzium, Eisen sowie mehrere B-Vitamine. Hervorzuheben ist der hohe Proteingehalt. Perlhuhnfleisch liefert davon mehr als Huhn- und Rindfleisch.

Perlhuhn: So bereitest du es zu

Wenn du frisches Perlhuhnfleisch kaufst, kannst du es für wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Eingefroren hält es sich deutlich länger. Vor der Zubereitung muss es langsam im Kühlschrank auftauen. Das dauert etwa 20 Stunden. Schütte die Auftauflüssigkeit danach weg und wasche den Vogel innen und aussen ab. Dann kann die Zubereitung beginnen.

Generell lässt sich Perlhuhn wie Fasan zubereiten – bekannte Rezepte sind einfach übertragbar. Auch Perlhuhnbrust kann einzeln gekauft und zubereitet werden. Perlhuhnbrust lässt sich vielfältig verwenden und weiterverarbeiten. Perlhuhn kannst du generell mit jedem Gemüse kombinieren. Als Beilage eignen sich zum Beispiel Kartoffeln. Am besten schmeckt ein ganzes Perlhuhn gebraten und langsam im Ofen gegart. Zwischendurch solltest du das Perlhuhn immer wieder mit Bratensaft befeuchten. So bleibt das Fleisch zart, und es erhält eine schöne Kruste. Fleisch von älteren Tieren schmorst, dämpfst oder dünstest du besser.

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