Appenzeller Mostbröckli: Ein Original aus der Schweiz

Das Mostbröckli ist eine Schweizer Trockenfleisch-Spezialität vom Rind oder von der Kuh. Sie wird oft auch Appenzeller Mostbröckli genannt, da sie vorwiegend in den beiden Halbkantonen Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden hergestellt wird. Konsumiert wird das Mostbröckli aber in der ganzen Schweiz, und es erfreut sich auch in Österreich und Deutschland grosser Beliebtheit. Der wesentliche Unterschied zu anderen Trockenfleisch-Produkten wie etwa Bündnerfleisch besteht darin, dass das Mostbröckli nicht nur gepökelt und bei maximal 40 Grad getrocknet, sondern auch mehrere Stunden lang geräuchert wird. Dadurch entsteht ein intensives, rauchiges Aroma.

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Mostbröckli

Kalorien

150 kcal pro 100 g

Nährwerte

0,5 g Kohlenhydrate, 0 g Nahrungsfasern, 1,9 g Fett, 32,6 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

kühl und lichtgeschützt; ab Anbruch der Packung im Kühlschrank

Haltbarkeit

vakuumiert mehrere Monate; angeschnitten 2 bis 3 Wochen

Woher stammt der Name Mostbröckli?

Das Mostbröckli hat seinen Namen womöglich daher, dass das verwendete Fleisch früher zusätzlich mit Apfelmost behandelt wurde, um es mürber und zarter zu machen. Zudem wird es oft an einem Stück verkauft. Man serviert das Mostbröckli allerdings immer in hauchdünnen Scheiben – am liebsten zu dunklem Brot, Rotwein oder wiederum Apfelmost. Das Trockenfleisch eignet sich sowohl als deftige Zwischenmahlzeit als auch als Vorspeise.

Die richtige Lagerung für Trockenfleisch wie Mostbröckli

Mostbröckli kannst du meist in einer Vakuumverpackung kaufen – entweder am Stück oder schon praktisch in Scheiben geschnitten. Bei geschlossener Packung ist das Trockenfleisch monatelang haltbar, was daran liegt, dass ihm beim Trockenvorgang Wasser entzogen wird. Hast du die Verpackung geöffnet, empfiehlt es sich, das Mostbröckli ab diesem Zeitpunkt im Kühlschrank zu lagern. Am besten holst du es dafür aus der Plastikpackung und schlägst es in Frischhaltefolie oder Haushaltspapier ein. Dass das Fleisch dann allmählich etwas nachtrocknet, ist übrigens ganz normal.

Mostbröckli: Proteinreiche Delikatesse mit Charakter

Mostbröckli macht sich nicht nur als aromatischer Brotbelag gut. Der rauchige Geschmack passt auch wunderbar zu vielen weiteren Gerichten und gibt ihnen zusätzliche Würze. Zum Beispiel bekommt ein herbstlicher Salatteller aus Feldsalat, Baumnüssen und Käse durch ein paar hauchdünne Scheiben Mostbröckli eine deftige Note. Oder du nutzt kleine Stücke des Trockenfleisches als Einlage für Suppen – besonders gut macht es sich beispielsweise in der typisch alpenländischen Gerstensuppe. Appenzeller Mostbröckli kann, in Scheiben geschnitten, auch Kochschinken ersetzen und so für intensiveren Geschmack sorgen – etwa auf überbackenen Toastscheiben oder in Cordons bleus.

Wenn du dich eiweissreich ernähren möchtest, kannst du getrost zu Mostbröckli greifen. Mit über 30 Gramm Protein pro 100 Gramm ist es ein exzellenter Lieferant für essenzielle Aminosäuren, die der Körper für den Aufbau und die Erhaltung von Muskelmasse benötigt. Gleichzeitig ist es sehr fettarm und hat nur 150 Kalorien pro 100 Gramm: Damit eignet sich das geräucherte Trockenfleisch wunderbar für eine ausgewogene und körperbewusste Ernährung. Mostbröckli enthält darüber hinaus Niacin, ein Vitamin aus dem B-Komplex, das zu einer normalen Funktion des menschlichen Nervensystems beiträgt.

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