Wissenswertes über Brot

Brot gibt es in mehr als 1’000 verschiedenen Variationen, die aus verschiedensten Zutaten und auf unterschiedlichste Weise hergestellt werden. Die meisten Brot-Rezepte beinhalten aber entweder Weizen- oder Roggenmehl oder eine Mischung aus beidem, verwendet wird meistens ein Sauer- oder ein Hefeteig. Dass Brot zu einem Grundnahrungsmittel von solchem Stellenwert geworden ist, liegt aber auch am unvergleichlichen und variantenreichen Geschmack. Brot passt zu allen Mahlzeiten und zu jeder Tageszeit – ob zur Suppe am Abend, als Zmorge oder belegt als Zvieri.

 

Foodfacts Foodfacts

Brot

Nährstoffgruppe

Kohlenhydrate

Kalorien

265 kcal pro 100 g

Nährwerte

49 g Kohlenhydrate, 2,7 g Nahrungsfasern, 3,2 g Fett, 9 g Protein pro 100 g

Lagerung

 

Ein verschliessbarer Tontopf ist ideal

Haltbarkeit

je nach Brot und Lagerung 2 bis 9 Tage

Woher das Brot kommt und warum es so gesund ist

Seine erste Hochphase hatte das Brot bei den alten Ägyptern. Sie entdeckten als erste, wie man mithilfe von Gärung einen lockeren Brotteig erhält. Die alten Ägypter waren dem Backwerk so zugetan, dass sie von anderen Völkern den Beinamen «Brotesser» erhielten. Doch auch in Europa wurden schon 3’000 Jahre vor Christi Geburt erste Brote aus zerriebenem Getreide auf heissen Steinen gebacken. Dank der Erfindung des Backofens entwickelte sich das Backwerk zu dem Grundnahrungsmittel, das es bis heute ist.

Dass Brot dick macht, ist übrigens nicht wahr. Es enthält viele komplexe Kohlenhydrate, die ihre Energie langsam an den Körper abgeben und deshalb lange satt machen. Sie liefern wichtige Energie und setzen nicht, wie oft angenommen, an. Was an einem Brot dick machen kann, ist eher ein kalorienreicher Aufstrich oder Belag. Natürlich kommt es auch darauf an, wie viel Brot du am Tag isst. Vier bis sechs Scheiben sind aber völlig okay.

Brot ist ausserdem reich an Ballaststoffen, die die Verdauung unterstützen, und an B-Vitaminen. Ein richtiges Problem werden viele Brotsorten nur für Menschen, die kein Gluten vertragen. Das in vielen Getreidesorten enthaltene Klebereiweiss kann bei ihnen zu Darmbeschwerden führen. Deshalb sollten sie Brot aus Hirse, Quinoa, Lupinen oder Maismehl probieren: Diese Sorten sind glutenfrei und ebenfalls sehr wohlschmeckend.

Die gängigsten Brot-Rezepte und wie du Brot richtig aufbewahrst

Während Weizenmehlteige häufig mit Hefe versetzt werden, damit der Teig aufgeht, werden Brote aus Roggenmehl oft mit einem Sauerteig angesetzt. Sauerteigbrote sind aufwendiger in der Herstellung, bleiben aber länger frisch. Alle Brote, die aus einem Mehl gebacken wurden, bei dem die Randschichten des Korns mitgemahlen wurden, gelten als Vollkornbrote. Vollkornbrot enthält von allen Brotsorten die meisten Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Brot bewahrst du am besten in einem Tongefäss auf. Der Ton nimmt die abgegebene Feuchtigkeit auf, das Brot schimmelt nicht so schnell. Ebenfalls gut ist es, das Brot mit der Schnittfläche nach unten auf ein Holzbrett zu stellen und dann mit einem Leinentuch zu bedecken. Im Kühlschrank fühlt es sich nicht so wohl, da es dort schneller Feuchtigkeit verliert und altbacken wird.

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