Wissenswertes zur Kiwi: Herkunft, Anbau und Geschmack

Für süss-saure Aromen ist die chinesische Küche bekannt. Auch die Früchte aus Fernost vereinen oft beide Geschmacksrichtungen – so etwa die Kiwi. Der überwiegende Teil der im Handel erhältlichen Früchte ist Importware aus Neuseeland. Allerdings stammt die Kiwi ursprünglich aus Südwest- und Südostchina – daher nennt man sie auch chinesische Stachelbeere.

Sie ist eine mehrjährige, verholzte Schlingpflanze, die sommergrün ist und weisse bis gelblich-orangefarbene Blüten trägt. In sonnigen Gefilden wächst sie besonders gut – daher stammen die hierzulande im Winter erhältlichen Früchte in der Regel aus Neuseeland und Südamerika, im Sommer auch aus südeuropäischen Ländern wie Frankreich, Italien oder Griechenland.

Typisch für die Frucht sind ihre ovale Form und eine hellbraune, pelzige Schale. Darunter verbirgt sich gelbes oder grünes Fruchtfleisch mit kleinen, schwarzen Kernen. Die grüne Kiwifrucht galt lange Zeit als Varietät der gelbfleischigen Form und wurde erst 1984 als eigenständige Art anerkannt. Kiwis enthalten recht viel Säure – die gelbe Frucht allerdings deutlich weniger als die grüne. Sind sie reif, entwickeln sie ihre typische angenehme Süsse.

Food Facts Food Facts

Kiwi

Gattung Strahlengriffel (Actinidia)
Kalorien 54 kcal pro 100 g
Nährwerte 9,9 g Kohlenhydrate, 2,5 g Nahrungsfasern, 0,6 g Fett, 1,1 g Protein pro 100 g
Saison ganzjährig als Importware
Lagerung im Kühlschrank, im kühlen Keller oder bei Zimmertemperatur zum Nachreifen
Haltbarkeit 5 Tage bis 10 Wochen, je nach Art der Lagerung

Woher hat die Kiwi ihren Namen?

Die Kiwifrucht teilt sich den Namen mit Neuseelands Nationalvogel, dem Kiwi. Zum einen liegt das sicherlich an einer gewissen Ähnlichkeit, denn der kleine Laufvogel hat einen rundlich-ovalen Körper mit braunem Gefieder, das eher an Behaarung erinnert. Zum anderen hat die Kiwifrucht einen starken Bezug zu Neuseeland, denn erst nachdem eine Lehrerin Kiwisamen 1904 nach Neuseeland importiert hatte, gewannen Kiwis zunehmend an Popularität. Schliesslich wurden sie von dort aus erstmals in europäische Länder exportiert.

Tipps und Tricks zur Kiwi

Die Kiwi gehört zu den Früchten, die nicht vollreif geerntet werden. Um zu vermeiden, dass sie zu schnell nachreift, solltest du sie möglichst kühl lagern. Möchtest du den Reifeprozess dagegen beschleunigen, gelingt das am besten bei Zimmertemperatur. Zusätzlich vorantreiben kannst du den Vorgang, indem du die Kiwi neben eine Banane, einen Apfel oder eine Birne legst. Diese Obstsorten strömen Ethylen aus, ein Gas, das Kiwis und andere Früchte schneller reifen lässt. Den richtigen Reifegrad hat die Kiwi dann, wenn sie sich ganz leicht eindrücken lässt.

Möchtest du die dünne, pelzige Schale einer Kiwi schälen, eignet sich ein kleines, scharfes Messer dafür übrigens besser als ein Sparschäler. Auf einer Seite befindet sich ein weisser, harter Strunk, den du mit einem kleinen Schnitt entfernen kannst.

Warum sich die Kiwi nicht mit Milchprodukten verträgt

Kiwis sind nicht nur reich Vitaminen – auch von dem eiweissspaltenden Enzym Actinidin enthalten sie jede Menge. Rohe Früchte solltest du deshalb nicht mit Quark oder Joghurt mischen – das Enzym sorgt nämlich dafür, dass eiweissreiche Speisen plötzlich sauer schmecken. Das kannst du umgehen, indem du die Kiwifrucht kurz in Zucker, etwas Wasser oder Fruchtsaft dünstest. Oder du weichst auf Kiwisorten mit gelbgoldenem Fruchtfleisch aus – sie enthalten weniger Actinidin und sind daher auch mit Milchprodukten kompatibel.

Die Kiwi: Rezepte mit der grünen Powerbeere

Die Kiwi liefert pro 100 Gramm satte 80 Milligramm Vitamin C. Gerade in der Erkältungszeit schaden deshalb Kiwis auf dem Speiseplan nicht. Wie wäre es zum Beispiel mit einem grünen Smoothie aus Kiwi, Banane, Blattspinat, Leinsamen, Kokoswasser und etwas Ingwer? Damit startest du morgens voller Energie in den Tag. Du magst es süsser? Auch als Belag von Tartes oder Biskuitböden eignet sich die Kiwi bestens – bei FOOBY findest du Kiwi-Rezepte für jeden Anlass und Geschmack.

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