Wissenswertes über Karotten

Karotten sind unter vielen Namen bekannt. Sie werden als Möhren, Mohrrüben, gelbe Rüben und natürlich auch als Rüebli bezeichnet. Auch bei der Farbe des Wurzelgemüses gibt es ein grosses Spektrum, denn seit einigen Jahren werden wieder vermehrt alte Sorten angebaut. Deswegen findest du neben den orangen Karotten auch gelbe, weisse, rote und sogar violette Sorten. Rüebli sind eine gute Quelle für die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin. Damit der Körper es besser aufnehmen kann, solltest du die Karotten kochen und mit etwas Fett in Form von Butter, Öl oder Rahm anmachen.

Foodfacts Foodfacts

Karotten

Gattung

Daucus

Kalorien

40 kcal pro 100 g

Nährwerte

6,6 g Kohlenhydrate, 2,6 g Nahrungsfasern, 0,3 g Fett, 0,8 g Protein pro 100 g

Saison

Juni bis April in der Schweiz, als Importware ganzjährig erhältlich

Lagerung

im Kühlschrank oder dunklen Keller

Haltbarkeit

2 bis 4 Wochen, Wintermöhren sogar mehrere Monate

Karotten: Herkunft und Warenkunde

Die Rüebli, die du kaufen kannst, sind eine Kulturform der Wilden Möhre; diese gehört zu den Doldenblütlern und stammt aus Asien. Die Urkarotten sollen von fast schwarzer Färbung gewesen und schon in der Steinzeit verzehrt worden sein. Damit gehören die Karotten zu den ältesten Gemüsesorten der Welt, und sie sind auch heute noch weltweit verbreitet. Sie sind nicht nur vielseitig in der Küche einsetzbar, sondern auch das ganze Jahr erhältlich. Karotten sollten immer fest und knackig sein. Werden sie mit Grün angeboten, sollte dieses eine satte, grüne Farbe haben. Weiche, trockene, stark aufgeplatzte oder fleckige Karotten sind nicht zu empfehlen.

Insbesondere junge Rüebli sind oft im Bund mit Grün erhältlich. Sie haben eine spitz zulaufende Wurzel und sind besonders bissfest und süss. Wenn du sie nicht sofort verwerten willst, solltest du das Grün abschneiden, da es den Karotten Wasser entzieht und sie schneller trocken werden lässt. Die eher in den Wintermonaten erhältlichen, dickeren und kegelförmigeren Karotten werden oft vorgewaschen in einer Plastikverpackung angeboten. Sie lassen sich ebenfalls gut im Gemüsefach des Kühlschranks lagern, sollten aber vorher aus der Verpackung genommen werden, weil sich durch das Kondenswasser schnell Schimmel bildet.

Tipps zur Verarbeitung von Karotten

Ob die Karotten geschält oder nur mit kaltem Wasser gewaschen werden sollten, richtet sich danach, wie stark sie mit Erde bedeckt sind. Bekommst du sie nur durch Schälen sauber, empfiehlt sich ein Sparschäler, der möglichst wenig der nährstoffreichen äusseren Haut entfernt. Nach dem Putzen kannst du die Karotten für einen Rohkostsalat raffeln, kleingeschnitten in Suppen und Pfannengerichten verwenden und sie auch in den Entsafter geben. Auch als Backzutat eignen sie sich wunderbar.

Karotten haben nicht viele Kalorien und sind deshalb mit reichhaltigeren Lebensmitteln wie Butter, Rahm und Öl gut kombinierbar. Beliebt sind Karottensuppen, bei denen die Rüebli erst in Brühe weich gekocht, dann püriert und mit viel Rahm verfeinert werden. Mit Currypulver und etwas Zimt wird daraus eine exotische Hauptspeise. Unbedingt probieren solltest du auch eine Rüeblitorte. Aus geraffelten Karotten, Eiern, Mandeln, Mehl, Zucker und Gewürzen lässt sich ein schmackhafter Kuchen backen, der saftig und locker ist und dank der Karotten und Nüsse sogar voller guter Inhaltsstoffe.

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