Die Süsskartoffel: Wissenswertes

Botanisch gesehen gehört die Süsskartoffel zur Familie der Windengewächse. Trotz ihres Namens ist sie mit der herkömmlichen Kartoffel nur entfernt verwandt, allerdings haben die beiden Knollen hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung durchaus Gemeinsamkeiten. Beide sind ausgesprochen reich an Kohlenhydraten, Kalium, Magnesium, Eisen und Zink, ausserdem enthalten sie nur sehr wenig Fett. Die rotfleischige Variante der Süsskartoffel liefert zudem reichlich Vitamin E, Vitamin A und Beta-Carotin. Seinen süssen Geschmack verdankt das Superfood übrigens dem hohen Stärkegehalt. 

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Süsskartoffel

Gattung

Prunkwinden

Kalorien

86 kcal pro 100 g

Nährwerte

20 g Kohlenhydrate, 3 g Nahrungsfasern, 1,6 g Proteine, 0,1 g Fett pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

trocken bei 18 bis 22 °C Raumtemperatur

Haltbarkeit

bis zu 2 Wochen

Die Süsskartoffel: Herkunft, Anbaugebiete und Zubereitung

Ursprünglich kommt die Süsskartoffel aus Mittelamerika, wo sie schon vor 1492 angebaut und verzehrt wurde. Freigelassene Sklaven brachten die Knolle, auch Batate genannt, vom amerikanischen Kontinent nach Afrika. In Europa wird sie heute vor allem in Spanien, Portugal und Italien angebaut – sie wächst sowohl in tropischen als auch in subtropischen Gebieten, benötigt aber generell ein wärmeres Klima. Es gibt verschiedene Sorten der Süsskartoffel: Die rotfleischige ist die gängigste, sie gilt auch als die aromatischste. Es werden aber auch weisse und violette Sorten angebaut.

Food-Blogger loben ihre Vielseitigkeit, Ernährungswissenschaftler ihren hohen Gehalt an wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen, Sportler schätzen ihren niedrigen Kalorien- und Fettgehalt. Die meist orangefarbene Knolle läuft altbewährten Kohlenhydrat-Lieferanten wie Reis oder Nudeln seit einigen Jahren den Rang ab. Auch die herkömmliche Kartoffel wirkt neben der Süsskartoffel ein wenig altbacken. Ob gekocht, gebraten, gebacken, gefüllt oder zu feinen Pommes frittiert: Der Kreativität bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt.

Meist wird die Batate vor der Weiterverarbeitung geschält, du kannst sie aber auch als Ofenkartoffel mit Schale garen – so bleiben die Nährstoffe weitgehend erhalten. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts ist sie nicht unbegrenzt geniessbar: Am aromatischsten und gesündesten sind Süsskartoffeln bis zu zwei Wochen nach dem Kauf. Besonders gut lagern sie in einem kühlen Keller. Im Kühlschrank sind sie dagegen nicht gut aufgehoben. Solltest du Süsskartoffeln länger aufbewahren, achte darauf, dass sie nicht aufeinander liegen und lagere sie zusammen mit einem Apfel – er verhindert, dass die Knollen keimen.

Die Süsskartoffel: Nicht nur herzhaft ein Genuss

Und sie ist bei weitem nicht nur für Herzhaftes geeignet: Dank ihres leicht süsslichen Geschmacks macht sie sich auch im Teig für Guetzli, Soufflés oder Brownies hervorragend. Das liegt zum einen an der Beschaffenheit der Knolle: Kocht man sie lange genug, nimmt sie eine sehr weiche, breiige Konsistenz an, was den Teig sehr saftig macht. Zum anderen harmoniert das Wurzelgemüse hervorragend mit Gewürzen wie Zimt oder Kardamom, sodass es eine ideale Zutat für Desserts und Süssspeisen ist.

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