Wissenswertes über Sesamsamen

Sesamsamen gibt es mit weisser, mit leicht bräunlicher und mit roter Schale. Auch schwarzer Sesam ist bekannt und beliebt und soll die Urform des Sesams sein. Erhältlich sind zumeist die ungerösteten, getrockneten ganzen Samen, aber es gibt sie auch gemahlen als Sesammus zu kaufen. Das Mus ist unter dem Namen Tahin bekannt und Bestandteil von Hummus, einem leckeren Kichererbsen-Brei, der vor allem in Ländern des Nahen Ostens gegessen wird.

Aufgrund eines hohen Anteils an wertvollen Fetten wird aus Sesamsamen auch Speiseöl gepresst. In der asiatischen und der arabischen Küche schätzt man vor allem das aus gerösteten Samen gewonnene dunkle Sesamöl, das zum Würzen von Salaten und Pfannengerichten verwendet wird. In Europa ist das helle, aus ungeröstetem Sesam gepresste Öl besser bekannt. Eine weitere Sesam-Spezialität ist Gomasio. Dabei handelt es sich um eine aus Japan stammende Mischung aus hellem Sesam und Meersalz, die zu Butterbroten, Salaten und anderen herzhaften Speisen passt.

Foodfacts Foodfacts

Sesamsamen

Gattung

Sesamum

Kalorien

690 kcal pro 100 g

Nährwerte

11,7 g Kohlenhydrate, 11,7 g Nahrungsfasern, 49,8 g Fett, 17,7 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

kühl, dunkel und luftdicht verschlossen

Haltbarkeit

ca. 4 Monate

Sesamsamen: Herkunft und Küchentipps

Die Sesampflanze gehört zu den ältesten kultivierten Ölpflanzen und soll schon im alten Ägypten, dem antiken Griechenland und vor über 2’000 Jahren in China angebaut worden sein. Dementsprechend ist es nicht ganz einfach, nachzuweisen, ob sie ursprünglich aus Afrika oder Asien stammt. Am besten gedeiht die Pflanze, die dem europäischen Fingerhut ähnelt, in tropischen und subtropischen Klimazonen, und sie wird heute unter anderem in China und Indien angebaut.

Auch in unbehandelter Form halten sich Sesamsamen nur einige Monate, da ihr hoher Fettgehalt sie schnell ranzig werden lässt. Es kann sich lohnen, die Samen in den täglichen Speiseplan zu integrieren, denn Sesam gilt gemeinhin als sehr gesund, da er reich an ungesättigten Fettsäuren, Folsäure, Zink, Calcium, Magnesium und Eisen ist. Wenn du seinen nussig-süssen Geschmack noch intensivieren möchtest, solltest du die Sesamsamen vor der Verwendung in einer Pfanne ohne Öl anrösten.

Verwendungsarten von Sesam

Sesam eignet sich als Topping auf Suppen, Salaten und besonders auf Gebäck. Bagels und Brötli sind oft mit weissem Sesam bestreut, und besonders in der türkischen Küche gibt es viele Guetzli-Variationen und Süssspeisen, die erst durch Sesamsamen ihren typischen Geschmack erhalten. Bekannt und besonders beliebt ist beispielsweise Halva, das ursprünglich aus Indien und Zentralasien stammt, in unzähligen Varianten existiert, aber immer gemahlene Sesamsamen, Zucker, Honig und Pflanzenöl als Basis hat.

Bei herzhaften Speisen lässt sich Sesam sogar noch vielfältiger einsetzen. Mariniere doch einmal Feta-Würfel in einer Mischung aus angerösteten Fenchel- und Sesamsamen, Zitronensaft und Zitronenschale sowie Salz und Pfeffer. Auf Spiessen mit frischer Gurke wird daraus ein feiner Snack. Besonders in der asiatischen Küche wird Sesam oft mit Fisch kombiniert. Sei es als Highlight auf Thon-Häppchen, im Reis eines Lachs-Sushis oder in gemörserter Form in der Sauce eines Soba-Nudel-Gerichts mit gebratenem Kabeljau.

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