Wissenswertes zur Schwarzwurzel

Zur Gattung der Schwarzwurzeln, die in Europa und Asien weit verbreitet sind, gehört auch die Garten-Schwarzwurzel, die gerne als winterliches Wurzelgemüse verzehrt wird. Die krautige Pflanze hat eine sogenannte Pfahlwurzel, die essbar ist und mit ihrer länglichen Form an eine Rübe erinnert. Ihren Namen hat sie aufgrund ihrer groben, dunklen Schale. Darunter aber steckt feines, weisses Fruchtfleisch.

Die Garten-Schwarzwurzel stammt ursprünglich aus Spanien und gelangte von dort im 17. Jahrhundert nach Mitteleuropa. Am besten gedeiht die Schwarzwurzel in lockeren, sandigen Böden. Möchtest du sie im eigenen Garten anbauen, achte bei der Ernte darauf, die langen, dünnen Wurzeln nicht abzubrechen oder zu verletzen – ansonsten entweicht ihr milchiger Saft und die Wurzel trocknet schnell aus. Auch wenn die Schwarzwurzel aufgrund ihres Aussehens häufig mit Spargel verglichen wird, hat sie doch einen ganz eigenen, mild-nussigen Geschmack. Ihre Konsistenz erinnert etwas an Karotten.

Food Facts Food Facts

Schwarzwurzel

Gattung Schwarzwurzeln (Scorzonera)
Kalorien 54 kcal pro 100 g
Nährwerte 2,1 g Kohlenhydrate, 18,3 g Nahrungsfasern, 0,4 g Fett, 1,4 g Protein pro 100 g
Saison Oktober bis April
Lagerung im Gemüsefach des Kühlschranks oder bei 10–12 °C im Keller
Haltbarkeit 1–3 Wochen

Tipps zur richtigen Lagerung der Schwarzwurzel

Unbeschädigte Schwarzwurzeln kannst du mehrere Wochen lagern. Hierfür bietet sich zum Beispiel ein kühler Keller an: In einer Holzkiste und mit Sand oder Erde bedeckt hält sich das Gemüse bis zu 3 Wochen. Auch das Gemüsefach ist eine Alternative: Bereits gewaschene Stangen schlägst du am besten in Zeitungspapier oder ein feuchtes Küchentuch ein – so bleiben sie bis zu 1 Woche lang frisch.

Die Schwarzwurzel: Wie die Zubereitung gelingt

Möchtest du die Schwarzwurzel kochen, solltest du sie zunächst gründlich putzen. Am besten du schrubbst die Schale unter klarem, fliessendem Wasser so lange ab, bis keine Sand- und Erdreste mehr zu sehen sind. Anschliessend kannst du die Schwarzwurzel schälen – am einfachsten gelingt das mit einem Spargelschäler. Der austretende Milchsaft zeugt zwar von Frische, klebt aber und kann die Hände verfärben. Am besten trägst du daher beim Schälen Küchenhandschuhe.

Um zu verhindern, dass sich die geschälten Stangen bräunlich verfärben, solltest du sie gleich in Zitronen- oder Essigwasser legen. So bleiben sie bis zum Servieren appetitlich weiss. Anstatt Schwarzwurzeln roh zu schälen, kannst du auch eine elegantere Lösung wählen: Blanchiere das gesäuberte Gemüse etwa 20 Minuten lang in Wasser, das mit einem Schuss Essig versetzt ist. Nach dem Abschrecken unter kaltem Wasser lässt sich die Schale problemlos abziehen, und eine Verfärbung der Hände verhinderst du auf diese Weise ebenfalls.

Geschmackserlebnis Schwarzwurzel: Rezepte mit Raffinesse

Viele Schwarzwurzel-Liebhaber bereiten das Gemüse wie Spargel zu: Sie kochen oder dünsten die Stangen und reichen dazu Sauce Hollandaise, Kartoffeln und Schinken oder dünne Schnitzel. Du kannst das Wurzelgemüse aber auch auf viele andere Arten geniessen: Angebraten passt es zum Beispiel wunderbar zu Nudelgerichten oder Risotto. In Stifte geschnitten und frittiert ist die Schwarzwurzel eine feine und kohlenhydratarme Alternative zu Pommes-Frites, und auch zu einer cremigen Suppe püriert ist sie äusserst schmackhaft. Egal, worauf du Appetit hast – unsere Schwarzwurzel-Rezepte liefern dir die passende Inspiration.

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