Wissenswertes zum Rosmarin

Die Zweige des Rosmarins erinnern mit ihren dunkelgrünen Nadeln an Tannenzweige. Das Kraut, das vor allem in der mediterranen Küche Anwendung findet, sollte aber nicht nur zu Weihnachten seinen grossen Auftritt haben. Denn das vielseitige Gewürz sorgt ganzjährig für Genussmomente: Rosmarin verfeinert Öl, gibt vegetarischen Gerichten eine herb-würzige Note und passt zu vielen Fleisch- und Fischgerichten. Rosmarin-Kartoffeln sind als Beilage ein Klassiker, und die Kräuter der Provence würden ohne Rosmarin nicht auskommen.

Rosmarin hat einen intensiven Duft, der an Fichten, Pinien und leicht an Weihrauch erinnert. Sein Geschmack ist angenehm herb und etwas harzig. Er erinnert an Kampfer und leicht an Eukalyptus. Besonders intensiv ist das Aroma der frischen Zweige, die während oder kurz nach der Blüte geerntet wurden.

Food Facts Food Facts
Gattung Lippenblütler
Inhaltsstoffe ätherisches Öl, Gerb- und Bitterstoffe
Saison Mitte April bis Mitte Oktober
Lagerung frische Kräuter im Kühlschrank, getrocknete in einem luftdichten Behälter
Haltbarkeit frisch circa drei Wochen im Kühlschrank, getrocknet bis zu einem Jahr

Herkunft und Mythos des Rosmarin

Rosmarin stammt aus der Mittelmeerregion und ist in der mediterranen Küche zu Hause. Er wächst als immergrüner Strauch, der eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen kann. Seine ebenfalls essbaren Blüten sind klein, zart und blau bis violett. Rosmarin lässt sich wunderbar im Topf auf dem Balkon oder der Fensterbank anbauen und fühlt sich auch im heimischen Garten wohl. Seine Hauptsaison ist in den warmen Monaten zwischen Mitte April und Mitte Oktober, aber je nach Witterung kann man die kleinen Blätter des Rosmarins das ganze Jahr über ernten.

Dem Rosmarin werden Heilkraft und andere gute Eigenschaften nachgesagt. Im alten Griechenland war er Aphrodite, der Göttin der Liebe und Schönheit geweiht. Heute wird er vor allem für sein Aroma geschätzt und als Würzkraut in herzhaften und sogar in süssen Speisen verwendet.

Würzen mit Rosmarin

Verwenden kannst du Rosmarin sowohl frisch als auch getrocknet. Kocht man ganze Zweige mit, werden diese nach der Zubereitung entfernt; abgezupfte und gegebenenfalls kleingeschnittene Nadeln können mitgegessen werden. Bekannt und beliebt ist Rosmarin vor allem als Zutat in Marinaden von Fleischgerichten, als Gewürz in Kräuterbrot oder -butter und in Kombination mit Kartoffeln.

Unbedingt ausprobieren solltest du aber auch Gebäck und andere süsse Gerichte sowie Getränke mit Rosmarin. So lohnt es sich zum Beispiel, einen Kuchen mit Apfel oder Kirsche einmal mit etwas Rosmarin zu würzen: Das dunkelgrüne Kraut verleiht den Backklassikern eine ganz neue, interessante Note. Auch Rosmarintee, der kreislaufanregend sein soll, oder ein Zweig Rosmarin in der Limonade oder in einem Longdrink sind geschmacklich sehr zu empfehlen.

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