Die Vielfalt der Pflaumen

Pflaumen gibt es in vielen Sorten und Farben: eiförmig, rund, dunkelblau, fast schwarz, rötlich oder gelb. Auch der Geschmack variiert von saftig-süss bis leicht sauer und aromatisch. Doch so unterschiedlich Pflaumen auch sein können, sie versüssen allesamt den Spätsommer und lassen sich zu Kuchen, Konfitüre oder auch herzhaften Saucen verarbeiten. Aufgrund des vergleichsweise hohen Zuckergehalts versorgen dich Pflaumen schnell mit Energie. Zugleich haben Pflaumen jedoch etwas mehr Kalorien als andere Früchte.

Foodfacts Foodfacts

Pflaumen

Gattung

Prunus (Rosengewächse)

Kalorien

50 kcal pro 100 g

Nährwerte

10,2 g Kohlenhydrate, 1,6 g Nahrungsfasern, 0,2 g Fett, 0,6 g Protein pro 100 g

Saison

Juli bis Oktober

Lagerung

ungewaschen, kühl und dunkel

Haltbarkeit

bis zu 7 Tage

Pflaume oder Zwetschge?

Häufig werden die Begriffe Pflaume und Zwetschge synonym verwendet, und man meint damit die gleiche Frucht; oft gibt es auch je nach Region eine bevorzugte Bezeichnung. Es existieren jedoch tatsächlich einige Unterschiede zwischen Pflaumen, Zwetschgen und anderen Sorten wie Renekloden und Mirabellen.

Pflaumen sind blauviolett bis rötlich, weisen eine deutliche Kerbe auf – die sogenannte Bauchnaht – und schmecken süss und saftig. Zwetschgen hingegen sind länglich geformt und blau bis blauschwarz. Sie enthalten weniger Wasser und schmecken meist leicht säuerlich. Mirabellen und Renekloden sind beide kleiner und runder als klassische Pflaumen. Mirabellen sind leuchtend gelb und sehr süss. Renekloden werden auch Edel-Pflaumen genannt. Sie haben eine grüne Schale und schmecken aromatischer als andere Pflaumen-Sorten.

Pflaumen: Ein gesunder Sommer-Snack

Egal, in welcher Form und Farbe, sowohl Pflaumen als auch Zwetschgen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Provitamin A und die Vitamine B, C und E. Auch Zink, Eisen, Kalium und Calcium liefern die süssen Früchte. Eine vorbeugende Wirkung bei diversen Leiden wird Polyphenolen zugeschrieben, die ebenfalls in Pflaumen enthalten sind. Zu viele Pflaumen solltest du jedoch nicht auf einmal essen – sie können dann nämlich abführend wirken. Durch die unverdaulichen Stoffe Zellulose und Pektin wird die Darmtätigkeit angeregt. Willst du genau das erreichen, eignen sich eingeweichte, getrocknete Pflaumen zum Beispiel zum Zmorge sehr gut.

Tipps zum Kauf von Pflaumen

Beim Kauf von frischen Pflaumen solltest du darauf achten, dass die schützende Wachsschicht noch vorhanden und nicht beschädigt ist. Pflaumen und Zwetschgen sollten eine kräftige, dunkle Farbe haben und sich fest anfühlen. Bei Druck sollten die Früchte nur leicht nachgeben. Sehr weiche Pflaumen sind überreif und häufig von Würmern befallen.

Sind die Pflaumen noch sehr fest, reifen sie bei Zimmertemperatur innerhalb von ein bis zwei Tagen nach. Ansonsten sollten sie kühl und dunkel gelagert werden, gerne im Kühlschrank. Dort halten sie sich bis zu einer Woche. Dafür sollte jedoch die Wachsschicht nicht abgewaschen werden. Diese schützt die Früchte vor dem Austrocknen. Pflaumen solltest du immer erst direkt vor dem Verzehr waschen.

Pflaumen: Frisch vom Baum oder im Fruchtkuchen

Pflaumen können einfach roh gegessen werden. Willst du sie weiterverarbeiten, müssen zunächst die Kerne entfernt werden. Zwetschgen schneidest du am besten mit einem spitzen Messer rundherum in der natürlichen Kerbe ein. Die Hälften lassen sich dann je nach Sorte mal leichter, mal schwerer vom Kern lösen. Anschliessend kannst du mit ihnen einen Kuchen belegen sowie Konfitüre kochen. Auch zu herzhaften Gerichten lassen sich Pflaumen gut kombinieren – zum Beispiel als Chutney mit Ingwer, Orange und Anis oder als fruchtige Sauce.

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