Pekannüsse: In ihrer nordamerikanischen Heimat in aller Munde

Pekannüsse sehen in der Tat aus wie Baumnüsse. Und tatsächlich kommt diese optische Verwandtschaft nicht von ungefähr: Der Pekannussbaum gehört botanisch ebenfalls zu den Walnussgewächsen. Er wird etwa 30 bis 44 Meter hoch und hat eine sehr üppige Baumkrone. Er wächst vor allem in Nordamerika, wo seine Frucht auch am populärsten ist. Der Pekannussbaum ist der offizielle Baum von Texas, und es gibt in den USA sogar einen Tag der Pekannuss, der am 14. April gefeiert wird. Ausserhalb Nordamerikas werden Pekannüsse vor allem in Australien, Südamerika, China und Südafrika kultiviert.

Foodfacts Foodfacts

Pekannüsse

Gattung

Hickory (Carya)

Kalorien

730 kcal pro 100 g

Nährwerte

4,5 g Kohlenhydrate, 9 g Nahrungsfasern, 72 g Fett, 11 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

kühl und trocken bei 10 bis 18 °C im Keller; alternativ im Kühlschrank

Haltbarkeit

bis zu 12 Monate

Pekan- und Baumnüsse: Enge Verwandte

Die Pekannuss ist hellbraun, oval und zwischen drei und fünf Zentimeter lang. Reif ist sie in der Regel im Spätherbst, die Erntezeit dauert von Oktober bis Dezember. Ihre Schale ist recht weich und lässt sich meist auch ohne Nussknacker öffnen. Zutage kommen – wie bei der Baumnuss – zwei Hälften, die an die Form eines Gehirns erinnern. Geschmacklich sind Pekannüsse für ihre milde Süsse und ihren relativ weichen Kern bekannt. 

So lagerst du Pekannüsse richtig

Wenn du ungeschälte Pekannüsse kaufst, kannst du sie recht lange aufheben, ohne dass sie verderben. Trocken und kühl gelagert, können sie bis zu einem Jahr lang geniessbar bleiben. Ähnliches gilt für bereits geschälte und abgepackte Kerne. Nur wenn die Packung angebrochen ist, solltest du sie besser im Kühlschrank aufbewahren und die Pekannüsse bald aufbrauchen. Frische Pekannüsse sind an ihrer satten braunen Farbe erkennbar – sind sie gelblich oder schwarz gefärbt, schmecken sie ranzig und können von Schimmel befallen sein.

Pekannüsse geben Gebäck einen feinen Geschmack

Pekannüsse sind ein feiner Snack für zwischendurch. Für ein intensiveres Aroma solltest du die Pekannüsse rösten – am besten in einer beschichteten Pfanne ohne Öl. Hier ist Vorsicht geboten: Es liegen nur wenige Sekunden zwischen verbrannt und optimal geröstet. Ist das Anrösten geglückt, schmecken Pekannüsse besonders aromatisch. So eignen sie sich als Topping für Salate, Suppen, Joghurt oder Müesli. Richtig gross raus kommen sie aber als Zutat in süssem Gebäck – egal, ob in Guetzli, Brownies oder in einem schmackhaften Pekannuss-Kuchen. Besonders gut harmonieren die Kerne mit Äpfeln, mit herb-schokoladigem Teig oder – klassisch nordamerikanisch – mit Ahornsirup.

Pekannüsse: Ihre Nährwerte überzeugen

Pekannüsse liefern einiges an Kalorien und Fett, deshalb solltest du sie stets massvoll geniessen. Allerdings sind die enthaltenen Fette zu einem grossen Teil ungesättigt. Pekannüsse sind zudem reich an Vitamin E und enthalten viel Mangan, ein Mineral, das unter anderem für die Erhaltung stabiler Knochen eine Rolle spielt. Eine Handvoll Pekannüsse kannst du also guten Gewissens öfter in deinen Ernährungsplan einbauen.

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