Mandelmilch: Seit Jahrhunderten ein beliebtes Getränk

Viele kennen Mandelmilch – oder Mandeldrink, wie es bei pflanzlichen Milchalternativen korrekt heissen müsste – erst, seitdem sie vor einigen Jahren in den USA immer populärer wurde und als veganes Trendgetränk auch nach Europa herüberschwappte. Tatsächlich aber gibt es das milchartige Getränk, das aus Wasser und pürierten Mandeln hergestellt wird, schon seit dem Mittelalter. Ursprünglich war Mandelmilch in Spanien und Portugal besonders populär, später konsumierte man sie auch in ganz Europa und Ostasien als Fastenspeise. Auch in der sizilianischen und der mallorquinischen Küche ist sie Basis vieler traditioneller Gerichte.

Foodfacts Foodfacts

Mandelmilch (mit Rohrohrzucker gesüsst)

Kalorien

60 kcal pro 100 ml

Nährwerte

3 g Kohlenhydrate, 0,5 g Nahrungsfasern, 2,5 g Zucker, 4,5 g Fett, 1,5 g Protein pro 100 ml

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

ungeöffnet kühl, trocken und dunkel bei 18 bis 22 °C Raumtemperatur; geöffnet im Kühlschrank

Haltbarkeit

1 Woche (geöffnet) bis zu einigen Monaten (ungeöffnet)

Mandelmilch: Vegan, laktosefrei und herrlich aromatisch

Mandelmilch ist eine gute Alternative zu herkömmlicher Kuhmilch, die viele Menschen aufgrund einer Laktoseintoleranz nicht vertragen. Die rein pflanzliche Mandelmilch ist dagegen sehr bekömmlich und ist auch mit einer veganen Lebensweise vereinbar. Optisch sieht sie normaler Milch zum Verwechseln ähnlich, sie kann aber von der Konsistenz her etwas dickflüssiger sein. Sie hat einen sehr milden Geschmack, der durch die Mandeln eine leicht süssliche und nussige Note erhält.

Kombinationswunder Mandelmilch: Wozu sie passt

Verwenden kannst du Mandelmilch im Grunde überall dort, wo du sonst herkömmliche Milch einsetzen würdest: ganz simpel im Kafi oder im morgendlichen Müesli oder aber zur Herstellung von Chia-Pudding. Besonders schmackhaft ist die Pflanzenmilch auch in fruchtigen Smoothies, beispielsweise in Kombination mit Bananen und Himbeeren. Du kannst sie natürlich auch pur trinken, allerdings solltest du dabei nicht vergessen, dass Mandelmilch mit ihrem Kalorien- und Fettgehalt ähnlich zu Buche schlägt wie Kuhmilch.

Mandelmilch selber machen? So gehts

Mittlerweile gibt es verschiedene Hersteller, die Mandelmilch im praktischen Tetra Pak verkaufen. Falls du mal noch einige Mandelkerne übrig haben solltest und nicht weisst, wohin damit, kannst du Mandelmilch auch selber machen – natürlich mit etwas Aufwand. Dafür legst du 200 Gramm ungeschälte Mandeln über Nacht in ein Gefäss und bedeckst die Nüsse mit Wasser. Nach acht bis zehn Stunden sollten die Mandeln das Wasser komplett aufgenommen haben. Anschliessend gibst du die aufgequollenen Nüsse und einen Liter heisses Wasser in eine Küchenmaschine oder einen leistungsfähigen Mixer.

Die Mischung pürierst du so lange, bis keine Stücke mehr übrig sind. Du drückst die Mischung nun durch ein mit einem Stofftuch ausgelegtes feines Sieb und fängst die Flüssigkeit auf. Das ergibt rund einen Liter Mandelmilch – die übrig gebliebene Mandelmasse kannst du übrigens trocknen lassen und zum Backen verwenden. Falls du deine Mandelmilch süsser magst, kannst du etwas Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft zugeben.

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