Himbeeren: Beliebt seit der Steinzeit

Sommerzeit ist Himbeerzeit. Wer kann in der warmen Jahreszeit Nein sagen zu den saftigen Früchten, die es auf dem Markt oder im heimischen Garten gibt? Schon unsere Urahnen schätzten die Himbeere. Archäologen haben Hinweise darauf gefunden, dass die roten Früchte bereits in der Steinzeit auf dem Speiseplan standen. Im Mittelalter wurde die Himbeere in Klöstern kultiviert, wo sie nicht nur verzehrt wurde, sondern auch als Heilpflanze diente.

Foodfacts Foodfacts

Himbeeren

Gattung

Rubus

Kalorien

53 kcal pro 100 g

Nährwerte

6,6 g Kohlenhydrate, 4,4 g Ballaststoffe, 1,4 g Fett, 1,4 g Protein pro 100 g

Saison

Juni bis September

Lagerung

im Gemüsefach des Kühlschranks

Haltbarkeit

bis zu 3 Tage

Sensible Früchtchen

Der Name der Himbeere trügt: Denn eigentlich ist sie gar keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Die kleinen kugeligen Segmente einer Himbeere sind tatsächlich Steinfrüchte. Die Frucht ist sehr empfindlich. Bei Druck wird sie leicht matschig, auch Wärme bekommt ihr nicht. Achte deshalb beim Transport und bei der Lagerung darauf, dass du die Beeren nicht quetschst oder aufeinanderschichtest.

Himbeeren gehören zu den nichtklimakterischen Früchten und reifen nach der Ernte nicht nach. Kaufe daher nur reife Beeren. Du erkennst sie an ihrer satten, roten Farbe und dem prallen Aussehen. Im Sommer haben Himbeeren Saison. In der Schweiz werden sie von Juni bis September gepflückt. Als Importware kannst du sie ganzjährig kaufen. Zudem findest du gefrorene Himbeeren im Tiefkühler und gefriergetrocknete Beeren im Supermarktregal.

Wachsen Himbeeren in deinem Garten, kannst du sie im Sommer direkt vom Strauch pflücken. So schmecken sie einfach am besten. Damit du auch in den kalten Monaten etwas von den vitaminreichen Früchten hast, kannst du die Beeren einfrieren. Wasche sie dafür ab und tupfe sie vorsichtig trocken. Leg sie mit viel Abstand zueinander auf einen Teller, ein grosses Brett oder ein Backblech und stell sie in den Tiefkühler. Sobald die Früchte durchgefroren sind, packst du sie in eine Gefrierdose.

Farbklecks für Süsses und Pikantes

Da Himbeeren empfindlich sind, verzehrst oder verwendest du sie am besten noch am Kauftag – was nicht weiter schwerfallen sollte. Kalorien haben Himbeeren kaum, dafür viel Aroma. Sie schmecken süsslich mit einer leicht säuerlichen Note. Wer es gar nicht erwarten kann, geniesst sie pur, im Smoothie oder im Müesli. Du kannst sie als Fruchtpüree zubereiten und zu Glace, Quarkspeisen, Pudding oder Joghurt servieren. Mit ihrer intensiven Farbe peppen die roten Beeren Fruchtsalat oder Fruchtkuchen auf. Auch zu Konfitüre lassen sie sich verarbeiten.

Das Aroma der Himbeeren kommt nicht nur in Desserts zur Geltung. Auch pikanten Speisen verleiht es das gewisse Etwas. Beeren im Salat sind ein bunter Farbtupfer, Gemüse geben sie eine frische Note. Geniesse deinen Salat einmal anders, indem du das Dressing mit fruchtigem Himbeeressig anrührst. Der Essig mit der leuchtend roten Farbe harmoniert ausgezeichnet mit grünen Salaten wie Nüsslisalat, Rucola und Blattsalaten. Zu Fleisch und Wild passen Himbeeren zum Beispiel in Form von Kompott.

Kleines Nährstoffwunder

Die Beeren schmecken nicht nur grossartig, sondern sind auch sehr gesund. Himbeeren haben wenig Kalorien, sind aber reich an Betacarotin, Vitamin C, Folat und Pflanzenfasern. Sie haben einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoide. Diese wirken möglicherweise antioxidativ und beeinflussen Stoffwechselprozesse im Körper positiv. Aus den getrockneten Blättern der Pflanze lässt sich ein Tee zubereiten, der als traditionelles Heilmittel bei Verdauungsproblemen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich helfen soll.

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