Kürbiskerne: Nährwerte und Allgemeines

Die Kerne des Kürbisses werden oft übersehen, dabei sind sie schmackhaft, und es lässt sich viel mit ihnen anstellen. Du kannst sie mit oder ohne Schale sowie frisch, getrocknet oder geröstet essen und als Topping für Salate und Suppen verwenden. Ausserdem sind sie ein toller Ersatz für Chips und andere Snacks. Vitamine und weitere gute Inhaltsstoffe enthalten sie auch: Mit Kürbiskernen nimmst du nämlich wertvolles Vitamin E, Beta-Carotin, wertvolle Linolsäure und wertvolles Zink auf. Die Kerne haben einen hohen Fettgehalt, aber es handelt sich dabei vor allem um gute, ungesättigte Fettsäuren.

Foodfacts Foodfacts

Kürbiskerne

Gattung

Kürbisse

Kalorien

605 kcal pro 100 g

Nährwerte

4,7 g Kohlenhydrate, 6 g Nahrungsfasern, 49,1 g Fett, 32,6 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

kühl, trocken und dunkel im Kellerraum oder einer Speisekammer

Haltbarkeit

1 Jahr

Herkunft und Besonderheit von Kürbiskernen

Der Kürbis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde schon von den Ureinwohnern Amerikas kultiviert. Nach der Entdeckung Amerikas breitete er sich schnell in der ganzen Welt aus, und er wird nun seit dem 16. Jahrhundert in vielen Teilen der Erde angebaut. In vielen orientalischen Ländern werden Kürbiskerne zum Tee oder einfach zum Knabbern gereicht. In Österreich werden die Kürbiskerne gerne zu Öl gepresst, und sie sind Bestandteil vieler Süssspeisen.

Ein einzelner Kürbis enthält bis zu 100 Kürbissamen. Die Kerne werden aus dem Fruchtfleisch der zuvor halbierten Kürbisse gelöst und müssen anschliessend nur noch gewaschen werden. Die Kerne haben eine helle Schale, darunter hat der Samen eine dunkelgrüne Farbe. Je nach Vorliebe kann aber auch die Schale des Kürbiskerns mitgegessen werden. Im Handel findest du sie geschält oder ungeschält, oftmals werden Kürbiskerne auch gesalzen oder geröstet angeboten – sie sind aber auch ohne weitere Behandlung geniessbar.

Als Topping, im Brot oder zum Knabbern: Kürbiskerne in der Küche

Solltest du bereits einen ganzen Kürbis im Haus haben, brauchst du nicht extra Kürbiskerne zu kaufen – du kannst sie stattdessen einfach selbst aufbereiten. Schneide den Kürbis in zwei Hälften und entferne die Kerne mit einem grossen Löffel oder einem Eisportionierer. Wasche die Reste des Fruchtfleisches gründlich ab, indem du die Kerne zuerst abrubbelst und anschliessend in einem Sieb unter fliessendes Wasser hältst. Nun kannst du die Kürbiskerne trocknen. Heize dafür deinen Backofen auf 200 Grad vor und verteile die Kerne auf einem Backblech. Die Kerne sollten insgesamt 20 Minuten im Ofen bleiben; wende sie nach 10 Minuten.

Die Kürbiskerne kannst du nun zum Aufwerten vieler Speisen nutzen. Sie haben einen nussigen Geschmack und sind wunderbar knackig. Streu ein paar Kerne in den Salat, ins Müesli oder auf deine Suppe, um eine crunchige Abwechslung zu bekommen. Dafür kannst du zuvor die Kürbiskerne rösten und so ihr nussiges Aroma verstärken oder sie einfach unbehandelt hinzugeben. Beim Backen verfeinern sie Brot, und sie sind ein spannender Gegensatz zu süssen Kuchen. Auch mit Schokolade überzogen sind sie ein toller Snack.

Kürbiskerne kannst du auch als kostbares Kürbiskernöl geniessen. Das dickflüssige, dunkelgrüne Öl wird aus gerösteten Kernen gepresst. Es hat einen würzigen, nussigen Geschmack und passt besonders gut zu Salaten. Zum Backen oder Kochen kannst du es zwar auch benutzen – da man jedoch etwa 30 Kürbisse und 2,5 Kilogramm Kerne braucht, um 1 Liter Kürbiskernöl zu erhalten, ist das Öl eigentlich zu kostbar, um seinen wunderbaren Geschmack beim Braten und Backen zu verlieren.

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