Forelle: Vielseitig schmackhaft

Das Fleisch einer Forelle ist butterweich und schmeckt fein würzig. Der Klassiker unter den Zubereitungsarten ist gebratene Forelle. Sie wird auch gern geräuchert oder grilliert. Die vielen Zubereitungsarten machen die Forelle zu einem der beliebtesten Speisefische in der Schweiz.

Foodfacts Foodfacts

Forelle (roh)

Gattung

Lachsfische

Kalorien

130 kcal pro 100 g

Nährwerte

0 g Kohlenhydrate, 0 g Nahrungsfasern, 7 g Fett, 16 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig verfügbar

Lagerung

im Kühlschrank bei 0 bis 2 °C

Haltbarkeit

1 Tag

Besonderheiten und Fanggebiete der Forelle

Die Forelle gehört zur Familie der Lachsfische. Erkennbar ist sie an ihrem rundlichen, leicht gedrungenen Körper mit gerader Schwanzflosse und stumpfem Kopf. Sie verfügt über ein weites Maul mit kräftigen Zähnen. Die Forelle liebt kalte Gewässer mit einem hohen Anteil an Sauerstoff, ist aber weltweit anzutreffen. Ein Grossteil der Forellen sind Süsswasserfische, einige Arten wandern zum Laichen auch in Salzwassergebiete. Die drei in Europa verbreiteten Forellenarten sind die Regenbogenforelle, die Bachforelle und die Seeforelle.

Von diesen drei Arten ist die Regenbogenforelle die grösste und fetthaltigste. Ihren Namen trägt sie aufgrund ihrer rötlich bis metallisch schimmernden Färbung. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika, und sie wird insbesondere in Deutschland als Süsswasserfisch gezüchtet. Die Bach- und die Seeforelle mögen schnell fliessende Gewässer in einer Höhe zwischen 1’800 und 2’500 Metern. Während die Bachforelle vor allem in der wilden Natur der Alpen vorkommt, wird die Seeforelle in kleiner Zahl gezüchtet.

Forellen findest du an der Fischtheke oder im Tiefkühlregal. Ob der Fisch wirklich frisch ist, erkennst du daran, dass er nicht riecht, aber dafür eine feste Haut und klare Augen hat. Die Schuppen der Forelle sollten fest sitzen, und auch das Fleisch sollte bei leichtem Druck mit dem Finger keine Dellen bekommen. Idealerweise verzehrst du den Fisch am selben Tag, an dem du ihn gekauft hast. Ansonsten kann er maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Alleskönnerin Forelle in der Küche

Wer Fisch meidet, weil das Entgräten zu mühsam ist, wird die Forelle lieben. Sie ist arm an Gräten und die wenigen vorhandenen Exemplare lassen sich einfach mit dem Messer entfernen. Die Mittelgräte kann sogar verzehrt werden. Anschliessend stehen dir viele Möglichkeiten offen, die Forelle weiterzuverarbeiten. Ein Forellen-Filet kann einfach knusprig angebraten und mit Rosmarin und Zitrone gegessen werden. Bei der Müllerin-Variante wird die Forelle mit Zitronensaft beträufelt, gewürzt und in Mehl gewälzt. Im Anschluss wird sie gebraten und zu Peterlikartoffeln und einem grünen Salat serviert.

Ein weiterer Klassiker ist die Räucherforelle, auch Forelle blau genannt. Nach traditioneller Genfer Art wird sie zu Kabissalat mit Baumnüssen verzehrt. Sie kann aber auch paniert als Fish and Chips gegessen oder in Buttermilch mariniert werden. Auf dem Grill ist sie in kurzer Zeit servierfertig, und sie harmoniert mit den unterschiedlichsten Beilagen. Eine Forelle lässt sich gut mit Kartoffeln, Reis oder auch Salat kombinieren.

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