Birnen: Wenige Kalorien, viele Vitamine

Wer süsses Obst mag, wird Birnen lieben. Sie enthalten deutlich weniger Fruchtsäure als Äpfel, doch das geht nicht zulasten Fruchtsüsse. Das Kernobst eignet sich sowohl im rohen als auch gekochten Zustand wunderbar als Babynahrung oder Schonkost für Erwachsene. Dabei hat das nahrhafte Obst lediglich 58 Kalorien pro 100 Gramm. Wie bei allen Früchten gilt auch bei der Birne, dass ihr Nährstoffgehalt durch das Kochen erheblich sinkt.

Birnen: Herkunft und Arten

Birnen – wissenschaftlich auch Pyrus (vom Lateinischen pirum) – gehören zu den Kernobstgewächsen, die wiederum zur Familie der Rosengewächse zählen. Ursprünglich stammen Birnen vermutlich vom Kaukasus. Zwar haben Birnen im Herbst Saison, aber durch den weltweiten Anbau der Früchte sind Birnen ganzjährig im Supermarkt erhältlich. In der Schweiz werden sie von den 15 bis 20 Meter hohen Obstbäumen pflücken. Während der Wintermonate liefern Länder wie Argentinien, Spanien, Italien oder Frankreich Birnen nach Mitteleuropa. Die Blüten des Birnenbaums sind weiss.

Weltweit gibt es etwa 2.000 Sorten, einige der gängigsten sind:

  • Nashi-Birne
  • Williams-Christ-Birne
  • Conference-Birne
  • Gute-Luise-Birne
  • Kaiser-Alexander-Birne
  • Guyot-Birne
Foodfacts Foodfacts
Gattung Kernobst/Rosengewächse
Kalorien 58 kcal pro 100g
Nährwerte 0,3 g Fett, 12,2 g Kohlenhydrate, 2,3 g Nahrungsfasern, 0,4 g Protein pro 100 g
Saison Spätsommer/Herbst
Lagerung kühl lagern, zum Beispiel im Kühlschrank, bestenfalls zwischen 0 und 5 °C
Haltbarkeit bis zu 5 Tage (reife Birnen)

Birnen richtig lagern

Wer Birnen ernten möchte, sollte darauf achten, dass die Früchte beim Pflücken noch nicht ihre volle Reife erreicht haben. Sehr reife Früchte sind äusserst empfindlich und könnten bei der Ernte Schaden nehmen. Nach der Ernte der Birnen spielt die richtige Lagerung eine entscheidende Rolle. Zu bedenken ist dabei, dass Birnen nachreifen.

Wer Birnen bei Zimmertemperatur aufbewahrt, sollte sie rasch verzehren. Für die Lagerung reifer Birnen empfiehlt sich die Aufbewahrung im Kühlschrank. Dort halten sie sich etwa fünf Tage lang. Unreife Birnen halten sich kühl gelagert deutlich länger. Wer eine grössere Menge Birnen kauft, sollte immer nur die für den baldigen Verzehr gedachten Früchte in die Obstschale legen. Der Rest gehört in den Kühlschrank, weil die Reifungsprozesse dort langsamer ablaufen.

Tipp: Tipp:

Sollen Birnen schneller reifen, empfiehlt sich eine Lagerung neben ausgereiften Äpfeln. Diese sondern Ethylen ab, das die Reifung der Birnen beschleunigt.

Birnen schneiden, schälen und verarbeiten

Wer rohe Birnen verzehren möchte, sollte diese vorher gründlich waschen. In Gläser eingelegte Birnen sind besonders lange haltbar. Es ist auch möglich, Birnen zu trocknen beziehungsweise zu dörren - auch so lässt sich die Haltbarkeit verlängern. Um Dörrbirnen selber zu machen, gibt man sie entweder in den Backofen oder spezielle Dörrgeräte, bis die Birnen getrocknet, aber noch biegsam sind. Des Weiteren eignen sich Birnen auch zum Braten oder Schmoren – am besten in einer Kasserolle.

Damit die Nährstoffe beim Kochen erhalten bleiben, bietet es sich an die Birnen zu dünsten. Wer aus Birnen ein zartes Mus oder eine fruchtig-süsse Marmelade herstellen möchte, sollte die Birnen zuvor blanchieren. Danach lässt sich die Schale leichter entfernen und die Früchte sind einfacher weiterzuverarbeiten. In herzhaften Gerichten wird die Birne besonders gerne mit Bohnen, Kartoffeln, Speck, Ziegenfrischkäse oder Nüssen kombiniert.

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