Peperoncini für die richtige Würze in vielen Gerichten

Peperoncini sind die kleinen Geschwister der Peperoni – dafür aber um einiges schärfer. Es gibt unterschiedliche Sorten, die sich in Form, Farbe und Schärfe unterscheiden. Am weitesten verbreitet sind die länglichen roten und grünen Peperoncini. Sie sind knackig und würzig. Der Wirkstoff Capsaicin, der für die Schärfe verantwortlich ist, soll antibakteriell wirken und die Ausschüttung von Glückshormonen bewirken. Dabei haben Peperoncini in der Regel – je nach Sorte – weniger Capsaicin als Chili und sind somit nicht so scharf wie Chilis.

Foodfacts Foodfacts

Peperoncini (mild, aus der Konserve)

Gattung

Paprikagewächse

Saison

August bis Ende November

Lagerung

im Kühlschrank in einer geschlossenen Schale oder im Gefrierbeutel

Haltbarkeit

im Kühlschrank 1 Woche, gefroren 10 Monate

Herkunft und Besonderheiten der Peperoncini

Peperoncini stammen von der Peperoni ab, welche ihren Ursprung in Süd- und Mittelamerika hat. Vögel haben sie wahrscheinlich weiterverbreitet, schliesslich fand die Peperoni ihren Weg nach Asien, wo aus ihr die Peperoncini gezüchtet wurden. Im 16. Jahrhundert kamen die wiederum durch türkische Eroberer nach Europa. Heute sind sie besonders im Balkan und im Nahen Osten präsent, dort werden sie auch grossflächig angebaut.

Frische Peperoncini bekommst du in der Gemüseabteilung im Supermarkt. Sie sind kleiner als ihre engen Verwandten, die Peperoni, und weisen eine längliche Form auf – dabei sind sie aber in der Regel dicker als ihre ebenso nahen Verwandten, die Chilis. Die Schärfegrade können sehr unterschiedlich ausfallen: Die hellgrünen Peperoncini sind für gewöhnlich die schärfsten. In der Regel gilt dabei: je kleiner und trockener, desto schärfer. Es gibt aber auch rote, gelbe, orange und sogar violette Peperoncini. 

Peperoncini zubereiten und geniessen

Die Peperoncini sind als Gewürz für Gulasch verwendbar, passen gut in Salate und kommen als Pizza-Topping zum Einsatz. Wegen ihrer wenigen Kalorien brauchst du bei regelmässigem Genuss von Peperoncini nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben. Sollte dich die Schärfe etwas abschrecken, kannst du die Peperoncini aufschneiden und die Kerne entfernen – denn sie enthalten das meiste Capsaicin, also den Wirkstoff, der für die Schärfe verantwortlich ist. Die Schärfetoleranz kann übrigens durch regelmässigen Verzehr scharfer Speisen gesteigert werden. Und: Schärfe ist strenggenommen keine Geschmacksrichtung, sondern eine Reizung der Schleimhäute – und damit nichts anderes als Schmerz.

Ist es dann doch mal etwas zu scharf geworden, trinke etwas Milch oder gib Milchprodukte als Zutat zur Mahlzeit hinzu. So wird das Capsaicin gelöst und der Schmerz-Effekt nimmt ab. Beim Schneiden der Peperoncini solltest du aufgrund ihrer reizenden Wirkung immer Handschuhe tragen – denn fasst du dir ohne später an die Augen, kann es zu unangenehmen Reizungen der Haut und der Augen kommen.

Peperoncini eignen sich zum Würzen vieler Speisen, dafür kannst du die Peperoncini mahlen und anschliessend als Pulver zu Saucen und Eintöpfen geben. Hast du zu viele Peperoncini gekauft, gibt es unterschiedliche Methoden, sie aufzubewahren. Stich sie zum Beispiel ein paar Mal ein und gib die Peperoncini mit Öl in ein Einmachglas. So bleiben die Peperoncini mehrere Monate haltbar, verlieren aber an Schärfe und Festigkeit. Verpackst du sie gut in einem luftdichten Beutel, halten sie sich auch monatelang im Tiefkühlfach – dabei kommt es nicht zu Einbussen bei Festigkeit und Schärfe. Du kannst deine Peperoncini auch zu schmackhaftem Öl machen und dieses in Zukunft zum Würzen verwenden. Dafür schneidest du eine Handvoll Peperoncini klein – je nachdem, wie scharf du es magst, nimmst du mehr oder weniger von ihnen – und legst sie in Olivenöl ein. Lass das Öl drei Tage geschlossen stehen und gib anschliessend eine Zehe geschnittenen Knoblauchs hinzu. Nun kannst du es im Kühlschrank lagern und beispielsweise zum Würzen von Pizza verwenden.

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