Wissenswertes zur Pastinake

Früher waren Pastinaken ein Grundnahrungsmittel und als nahrhafter Sattmacher in jeder Küche heimisch. Mit dem Siegeszug der Kartoffel im 18. Jahrhundert trat die Pastinake zunehmend in den Hintergrund und wurde schliesslich fast völlig von dem Knollengemüse verdrängt. Jetzt ist die Pastinake zurück und wir sind begeistert von der feinen Süsse und dem leicht erdig-nussigen Geschmack. Als deftiges Ofengemüse, gratiniert, im Salat oder als feine Pastinaken-Suppe bereichert sie die Winterküche um viele schmackhafte Gerichte.

Food Facts Food Facts

Pastinaken

Gattung

Pastinaken

Kalorien

63 kcal pro 100 g

Nährwerte

12 g Kohlenhydrate, 2,1 g Nahrungsfasern, 0,4 g Fett, 1,3 g Protein pro 100 g

Saison

Oktober bis ca. März

Lagerung

trocken im Kühlschrank

Haltbarkeit

bis zu 2 Wochen

Pastinake: Die Winterwurzel

Die Pastinaken-Saison beginnt im Herbst – die Wurzel ist ein klassisches Wintergemüse. Pastinaken, die nach dem ersten Frost geerntet werden, sollen ein milderes Aroma haben. Die Wurzeln sind winterhart und können an frostfreien Tagen den ganzen Winter über geerntet werden. Bei rund null Grad Celsius halten sich die Knollen bis ungefähr März und lassen sich auch in geerntetem Zustand gut über die kalten Monate lagern. Zählte die Pastinake noch vor einigen Jahren zu den Exoten in der Gemüseabteilung, so ist sie heute wieder vielerorts ein fester Sortimentsbestandteil.

Am besten schmecken Pastinaken frisch geerntet. Dann sind sie schön knackig und ihr Aroma kommt besonders gut zur Geltung. Ob eine Pastinake frisch ist, erkennst du an ihrer festen und straffen Oberfläche. Du solltest sie leicht durchbrechen können. Kleinere, dünnere Wurzeln schmecken meist besser als grosse, dicke – diese neigen zu einer etwas holzigen Konsistenz. Zu Hause halten sich Pastinaken im Kühlschrank am besten ungewaschen und ohne Verpackung im Gemüsefach. Die Haltbarkeit beträgt dann ungefähr ein bis zwei Wochen.

Pastinaken kochen

Es gibt unzählige Pastinaken-Rezepte. Die weissen Wurzeln lassen sich ähnlich zubereiten wie Rübeli. Pastinaken sollten vor der Zubereitung dünn geschält und die Enden entfernt werden. Anschliessend können sie geraspelt, gewürfelt, in Streifen oder Scheiben geschnitten werden. Pastinaken schmecken in etwas Salzwasser blanchiert, gebraten, frittiert oder im Ofen geröstet. Roh passen sie gut in einen grünen oder Rohkostsalat mit Rübeli und Äpfeln. Eine schonende Zubereitung schützt die wertvollen Inhaltsstoffe der Pastinake wie Kalium und Vitamin C.

Zu den beliebtesten Pastinaken-Rezepten zählen Gratins, Suppen und Eintöpfe. In breite Stifte geschnitten, pikant gewürzt und frittiert sind die Wurzeln auch eine feine Alternative zu Pommes frites. Des Weiteren dient ein herzhaftes Ofengemüsegericht aus Pastinaken, Rüebli und Randen als eine schmackhafte Beilage zu Fleischgerichten. Eine cremige Pastinaken-Suppe schmeckt als Vorspeise, mit einer Einlage aus Schinken oder Räucherlachs wird sie zum sättigenden Hauptgericht. Die „alte“ Rübe ist in der modernen Küche angekommen: geschmackvoll, nahrhaft und vielseitig.

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