Wie gesund ist die Papaya?

Fitness-Experten empfehlen die Papaya als Schlankmacher – zu Recht? Fakt ist, dass die tropische Frucht einen niedrigen Kaloriengehalt hat: 100 Gramm Papaya haben nur 32 Kalorien. Zudem enthalten Fruchtfleisch und insbesondere die Kerne der Papaya das Enzym Papain, das die Eiweissverdauung unterstützt und dadurch die Fettverbrennung ankurbelt. Das sind aber nicht ihre einzigen Vorteile: Mit 100 Gramm Papaya deckst du 150 Prozent deines Tagesbedarfs an Vitamin C ab. Darüber hinaus enthält Papaya Vitamin A und B sowie einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Calcium, Eisen und Phosphor.

Food Facts Food Facts

Papaya

Gattung

Melonenbaumgewächs

Kalorien

32 kcal pro 100 g

Nährwerte

11 g Kohlenhydrate, 1,7 g Nahrungsfasern, 0,3 g Fett, 0,5 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

bei Zimmertemperatur

Haltbarkeit

drei bis vier Tage

Herkunft und Anbau der Papaya

Die süss schmeckende Papaya stammt ursprünglich aus Mexiko. In Südmexiko sowie in Brasilien sollen Indianerstämme die Papaya bereits vor über 500 Jahren kultiviert haben. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Frucht auf die Antillen und die Philippinen. Heute wird sie weltweit in tropischen bzw. subtropischen Regionen angebaut und von dort aus in die ganze Welt exportiert. In Mitteleuropa gilt die Papaya zwar noch als Exotin, mittlerweile ist sie aber vielerorts in der Schweiz auch ganzjährig erhältlich.

Die Papaya wächst am Melonenbaum, zum Gedeihen braucht sie warme Temperaturen und viel Sonne. Der Melonenbaum trägt das ganze Jahr über Früchte und hat eine Lebensdauer von rund 15 Jahren. Da die Papaya nachreift, wird sie geerntet, wenn sie noch grün und unreif ist. Reif sind die Früchte, wenn sie eine gelbe Färbung angenommen haben und auf Fingerdruck leicht nachgeben.

Für mehr Süsse in der Küche – die Papaya und ihre Verzehrmöglichkeiten

Die Papaya hat viele Nährwerte und schmeckt erfrischend süss – weshalb also nicht regelmässig verzehren? Das Fruchtfleisch der Papaya lässt sich einfach aus der Schale löffeln. Schneide die Frucht in zwei Hälften, entferne die Kerne mit einem Löffel und bestreue das Fruchtfleisch wahlweise noch mit etwas Salz. Möchtest du die Papaya würfeln, solltest du sie zunächst mit einem Sparschäler schälen – die Schale der Frucht ist nämlich ungeniessbar – und anschliessend in Würfel schneiden.

Eine Papaya lässt sich auch wunderbar zu Säften und Smoothies verarbeiten. In Joghurt und Quark schmeckt die Papaya wegen des eiweissspaltenden Enzyms Papain leider bitter, weshalb sie sich nicht für Desserts mit Milchprodukten eignet. Dafür macht sie sich super in einem frischen Fruchtsalat oder – sofern du gerne feurig-scharf isst – in einem thailändischen Papayasalat mit Erdnüssen und Crevetten. Für dieses Rezept benötigst du eine grüne Papaya, deren Fruchtfleisch noch fest ist.

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