Crevetten und ihre Nährwerte: Reich an Protein und vielseitig geniessbar

Es braucht nicht viel, um eine Crevette schmackhaft zuzubereiten. Nicht wenige Geniesser essen sie einfach grilliert mit etwas Knoblauch und Chili, andere essen sie gekocht und leicht gewürzt auf Brot – wiederum andere frittieren sie und dippen sie in Sauce. Crevetten schmecken also zu vielen Gelegenheiten. Sie sind ein guter Proteinlieferant und haben einen niedrigen Fettgehalt. Zusätzlich sind sie reich an Jod.

Foodfacts Foodfacts

Crevetten (gekocht)

Gattung

Krebstiere

Kalorien

60 kcal pro 100 g

Nährwerte

1,3 g Kohlenhydrate, 0 g Nahrungsfasern, 0,6 g Fett, 12 g Protein pro 100 g

Saison

ganzjährig erhältlich

Lagerung

im Kühlschrank bei 0 bis 2 °C oder im Tiefkühler

Haltbarkeit

sollten am Tag des Kaufs oder direkt nach dem Auftauen verzehrt werden

Herkunft und Besonderheiten von Crevetten

Je nach Sprachgebrauch und Grösse haben Crevetten eine Vielzahl an Namen. Kleine Crevetten werden teilweise als Krabben bezeichnet, ferner gibt es Shrimps und Gambas. Durchschnittlich sind Crevetten sechs bis zehn Zentimeter lang und verfügen über einen zylindrischen Körper. Sie sind geschützt von einem dünnen Panzer bzw. einer Schale und haben lange Fühler. Crevetten lassen sich in Warm- und Kaltwassercrevetten untergliedern und tragen je nach Grösse eine andere Bezeichnung. Die kleinsten Crevetten tragen beispielsweise den Namen Shrimps, die grössten Crevetten sind die Gambas. Scampi sind übrigens keine Crevetten, denn sie besitzen Scheren und zählen damit zu den Hummertieren.

Crevetten kommen in allen Meeren der Welt vor, selbst im kalten Eismeer gibt es sie. Die grössten Fanggebiete befinden sich jedoch in Südostasien; vor allem vor den Küsten Thailands und Vietnams. Es heisst, je kälter das Wasser, desto schmackhafter die Crevette. Der Kaltwassercrevette wird demnach auch der intensivste Geschmack nachgesagt. In der Schweiz findest du Crevetten im Supermarkt an der Fischtheke sowie im Kühl- oder Tiefkühlregal.

Crevetten richtig zubereiten und geniessen

Crevetten veredeln viele Gerichte – und doch kommen sie in der Schweiz oft nur an Festtagen oder zu speziellen Anlässen auf den Teller. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass viele nicht wissen, wie Crevetten richtig zubereitet werden, denn durch ihren Panzer stellen sie eine gewisse Herausforderung dar.

Um eine Crevette geniessen zu können, musst du erst Panzer, Kopf und Beine entfernen. Am einfachsten geht das mit den Händen, eine gekochte Crevette lässt sich aber auch mit dem Messer bearbeiten. Der Kopf wird durch Biegen und Drehen abgetrennt. Die Beine kannst du einfach abziehen. Die Schale wird rundherum mit den Fingern abgelöst, und das Schwanzende entfernst du dann abermals durch Biegen und Drehen. Der Darm schmeckt bitter, den entfernst du also am besten auch: Schneide dazu den Rücken mit einem kurzen Schnitt ein und nimm den schwarzen, langen Streifen heraus.

Wer den besonderen Geschmack der Meeresfrüchte liebt, braucht sie nur kurz anzubraten oder etwa drei Minuten in Salzwasser zu kochen. Mit scharfer Sauce, Zitronensaft, etwas Pfeffer und Salz oder Knoblauch schmecken sie bereits vorzüglich. Exotisch werden sie als Spiess mit feuriger Chilisauce und mediterran mit Tomatensauce oder in der Paella gegessen. Crevetten passen auch wunderbar zu Suppen oder Pizza. Dank ihres milden Aromas schmecken sie hervorragend zu zahlreichen Gerichten – lass dich von unseren Rezepten mit Crevetten inspirieren!

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