Mais – Eine der wichtigsten Getreidesorten der Welt

Mais gehört neben Weizen und Reis zu den meistangebauten Getreidesorten der Welt. Für den menschlichen Verzehr wird Zuckermais angebaut – im Gegensatz zum Futtermais für das Vieh. Zu den Grundnahrungsmitteln gehört Mais vor allem in Südamerika und Afrika. Da Mais kein Gluten enthält, ist er für Menschen mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) eine gute Alternative zu Weizen und Co. Die gelben Körner landen jedoch auf all unseren Tellern, in verschiedenster Form, z. B. zu Maisbrei oder Cornflakes verarbeitet, aber auch als Gemüsebeilage. 

Food Facts Food Facts

Mais

Gattung

Zea (Familie der Süssgräser)

Kalorien

95 kcal pro 100 g

Nährwerte

15,7 g Kohlenhydrate, 2,8 g Nahrungsfasern, 1,2 g Fett, 3,3 g Protein pro 100 g

Saison

August bis Oktober

Lagerung

im Gemüsefach des Kühlschranks

Haltbarkeit

im Kühlschrank etwa eine Woche

Mais: Herkunft und Verbreitung

Vor etwa 8'700 Jahren wurde in Mexiko damit begonnen, Mais aus einer Grasart zu züchten. Von dort breitete sich der Anbau des Getreides über Südamerika aus. Kolumbus brachte den Mais mit nach Europa. 1525 wurde der erste Mais in Spanien angebaut, seit dem 17. Jahrhundert auch in der Schweiz. Im feucht-warmen Klima des St. Galler Rheintals gedieh der Mais von Anfang an gut. Heute wird in der Schweiz – wie in den meisten Ländern – vorrangig Futtermais angebaut. 

Mais: Für jeden Verwendungszweck eine eigene Sorte

Neben Zuckermais – oder Gemüsemais – gibt es viele weitere Maissorten, die zu verschiedenen Zwecken gezüchtet werden. Puffmais wird beispielsweise für die Herstellung von Popcorn genutzt, denn seine dünne, aber harte Schale eignet sich dafür hervorragend. Sogenannter Zahnmais dient als Futtermais. Zur Herstellung von Maisstärkemehl wird Hartmais verwendet. Je nach Mais-Sorte werden die Körner zu einem anderen Zeitpunkt geerntet. Hartmais reift z. B. am Kolben aus, während der Zuckermais für den menschlichen Verzehr während der Milchreife geerntet wird, wenn die Körner noch zart und süss sind.

Mais: So landet er auf unseren Tellern

Im Sommer, wenn der Mais Saison hat, solltest du die frischen Kolben nach der Ernte so schnell wie möglich essen – dann ist noch viel Zucker im Mais, der nach und nach in Stärke umgewandelt wird. Mais kann zwar roh gegessen werden – z. B. als früh geernteter Babymais – üblicherweise wird Mais jedoch gekocht, grilliert, gebraten oder gebacken. Mit Butter bestrichen und Salz bestreut, sind frische Maiskolben ein echter Genuss.

Obwohl Mais eigentlich ein Getreide ist, wird er häufig wie ein Gemüse gegessen. Maiskörner aus der Dose oder tiefgefroren sind eine beliebte Beilage und passen zu vielen Speisen. Aus den Körnern gewonnener Maisgriess wird zu schmackhaften Gerichten verarbeitet, z. B. Polenta – einem Maisbrei. Er steht vor allem in Italien regelmässig auf dem Speiseplan.

Mais: Frisch vom Feld, voll mit Vitaminen

Mais besteht zu einem Grossteil aus Wasser. Ausserdem enthält Mais Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine und Fette, die das Getreide zu einem idealen Sattmacher machen. Frischer, roher Mais enthält 95 Kalorien pro 100 Gramm, Dosen-Mais mit rund 80 Kalorien etwas weniger. Getrockneter Mais – wie er u. a. für die Herstellung von Popcorn verwendet wird – enthält mit ca. 350 Kalorien deutlich mehr – jedoch genauso viel wie beispielsweise Hafer oder Reis. Frischer Mais punktet darüber hinaus mit vielen Mineralstoffen – etwa Eisen, Kalium, Calcium – und Vitaminen wie Vitamin A, C sowie verschiedenen B-Vitaminen.

Einfrieren ist eine gute Möglichkeit, Mais ausserhalb der Saison geniessen zu können, denn eingefrorener Mais enthält gegenüber Zuckermais aus der Dose noch deutlich mehr Vitamine. Bevor du frischen Mais einfrierst, kochst du ihn zunächst für etwa fünf Minuten und legst ihn dann luftdicht verpackt in den Tiefkühler. Vor dem Verzehr muss er dann nur für etwa zehn Minuten in kochendem Wasser aufgetaut werden. Tiefgefroren hält sich Mais etwa acht Monate. 

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