Lauch: Mild-würzig im Geschmack

Lauch – in manchen Kantonen auch als Porrée bezeichnet – ist ein klassischer Bestandteil von Suppengrün und damit in so gut wie jedem Eintopf zu finden. Doch mit seinem mild-würzigen Geschmack macht er nicht nur darin eine gute Figur. Ob dezent untergemischt, als Beilage oder Hauptgang: Lauch liefert aromatische Schärfe, die von seiner Verwandtschaft mit den Zwiebelgewächsen herrührt. Darüber hinaus wartet Lauch mit viel Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Eisen auf. Da Lauch dazu nur wenige Kalorien hat, kann er guten Gewissens regelmässig auf dem Teller landen.

Food Facts Food Facts

Lauch

Gattung Lauch
Kalorien 30 kcal pro 100 g
Nährwerte 3,7 g Kohlenhydrate, 2,8 g Nahrungsfasern, 0,3 g Fett, 1,6 g Protein pro 100 g
Saison ganzjährig
Lagerung kühler Keller oder Kühlschrank
Haltbarkeit etwa 1–2 Wochen

Bereits seit Tausenden von Jahren beliebt: Porrée

Bereits seit vielen Tausend Jahren gehört Lauch zur Nahrungsgrundlage der Menschen. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde er etwa 3’200 vor Christus in Ägypten. Doch archäologische Funde deuten darauf hin, dass er bereits lange vorher verzehrt wurde. Seine ursprüngliche Herkunft ist schwer nachzuvollziehen. Der Mittelmeerraum oder Grossbritannien gelten als wahrscheinliche Heimat des Lauchs.

Da es viele unterschiedliche Sorten gibt, ist Lauch nicht an eine Saison gebunden, sondern ganzjährig verfügbar. Der Sommerlauch ist dabei etwas zarter und milder im Geschmack, seine Färbung hellgrün. Der Winterporrée hingegen wächst kompakter und weist dickere Blätter auf. Dadurch schmeckt er nicht nur intensiver, sondern ist auch länger lagerfähig.

In Suppe, Auflauf und zum Fisch: Lauch vielfältig zubereiten

Seinen klassischen Auftritt hat Porrée in Eintöpfen und Suppen. Doch mit Rahm verfeinert, ist er auch als Beilage sehr beliebt. Er eignet sich ebenfalls wunderbar als Gemüse in Aufläufen. Gerade Käse, Schinken oder Speck sind tolle geschmackliche Begleiter für Lauch. Das zeigt sich zum Beispiel ebenfalls in herzhaften Lauchtorten: Auf einem Boden aus Blätterteig, Mürbeteig oder auch Brotteig hat eine Mischung aus Lauch, Schinkenwürfeln, Ei, Käse und Rahm ihren grossen Auftritt.

Doch auch zu Fisch kannst du Lauch kochen. Letzterer ergänzt Fisch gut mit seinem dezent würzigen Geschmack. Ob bei Lachsstückchen in Rahm-Sauce auf Bandnudeln oder im Alupäckchen gemeinsam mit einem Filetstück, Zitronenscheiben und Fenchel: Lauch verleiht ein angenehmes Aroma, ohne so kräftig wie Zwiebeln zu sein.

Tipps zum Rüsten von Lauch

Lauch zum Kochen vorzubereiten dauert nicht lange. Egal ob du ihn in Ringe schneiden oder feiner stückeln willst: Wenn du eine saubere Lauchstange erwischt hast, genügt es manchmal, äussere Blätter zu entfernen und den Porrée im Ganzen zu waschen und anschliessend beliebig zu schneiden.

Um hingegen die Erde, die sich manchmal tief zwischen den Blättern festsetzt, gut entfernen zu können, schneidest du den Lauch längs auf, bis kurz vor den Wurzelansatz. Dann lässt er sich unter dem Wasserhahn leicht auffächern und reinigen. Anschliessend kannst du den Lauch in halbe Ringe schneiden oder zuvor noch einmal längs vierteln. So erhältst du ganz feine Stücke. Das ist zum Beispiel dann angenehm, wenn du ihn roh essen möchtest.

Wenn du ganze Ringe brauchst, der Lauch aber sehr verschmutzt ist, ist es auch möglich, die Stange zuerst zu schneiden und dann die Ringe zu waschen, beispielsweise in einer Schüssel oder einem Nudelsieb. Generell solltest du beim Waschen vorsichtig sein, da glitschiger Schleim zwischen den Blättern sitzt und dieser beim Waschen alles verklebt.

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