Wissenswertes über Kurkuma

Kurkuma ist seit mehr als 4'000 Jahren in Indien bekannt, wo es nicht nur in der Küche, sondern auch in der ayurvedischen Heilkunst verwendet wird. In Europa ist das Gewürz ebenfalls seit langer Zeit als günstiger Ersatz für Safran beliebt. Aufgrund seines Aussehens wird Kurkuma auch Gelbwurz genannt und war lange als indischer oder gelber Ingwer bekannt. Heute findet man es als Färbemittel in Lebensmitteln wie Senf und immer öfter auch als Hauptgewürz in Speisen und sogar Getränken. Sein würzig-bitterer Geschmack passt sowohl zu herzhaften als auch zu süssen Gerichten.

 

Food Facts Food Facts

Kurkuma

Gattung

Ingwergewächse

Inhaltsstoffe

Curcuminoide, Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle

Saison

als Pulver ganzjährig erhältlich

Lagerung

in einem dunklen, verschlossenen Glas

Haltbarkeit

1-2 Jahre; nur kleine Mengen kaufen, Geschmack und ätherische Öle verfliegen schnell 

Herkunft und Heilkraft des Kurkumas

Seinen Ursprung hat Kurkuma in Indien, wo auch heute noch die grössten Anbaugebiete liegen. Die Pflanze mag es feucht und heiss. Kurkuma blüht pinkfarben oder weiss. Interessant für Küche und Medizin sind die gelben Wurzeln, aus denen das Kurkumapulver nach der Trocknung gemahlen wird. In Indien wird dieses Pulver auch verwendet, um Textilien zu färben.

Darüber hinaus hat Kurkuma eine positive gesundheitliche Wirkung: Sein Farbstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend. Allerdings ist er nicht wasserlöslich und wird im Magen-Darm-Trakt nicht vollständig aufgenommen. Die Aufnahmefähigkeit erhöht sich aber um ein Vielfaches, wenn Kurkuma und schwarzer Pfeffer kombiniert werden. Der im Pfeffer enthaltene Stoff Piperin verbessert die Aufnahme von Curcumin.

Kurkuma in der Küche verwenden

In fast jeder Gewürzabteilung der Schweiz ist Kurkuma heutzutage in getrockneter und pulverisierter Form erhältlich. Doch auch frische Wurzeln sind immer öfter im Angebot. Diese kannst du in den Entsafter stecken und so verschiedenen Säften das gewisse Extra verleihen. Natürlich lässt sie sich genau wie das Pulver zum Würzen von verschiedensten Gerichten verwenden. Eine Küchenreibe eignet sich am besten, um die Wurzel zu zerkleinern, und Einweghandschuhe verhindern, dass der Saft deine Finger gelb färbt.

Mit Kurkuma verfeinerst du unter anderem Reisgerichte, Currys, Salate mit Linsen oder einen marokkanischen Eintopf. Besonders die sogenannte Kurkuma Latte, die auch als «Goldene Milch» bekannt ist, macht zurzeit Furore unter den Kurkuma-Rezepten. Das Getränk aus heisser Milch und einem Löffel Kurkuma soll anregend wie ein Kaffee sein. Dafür erwärmst du eine Tasse Milch mit je einem Teelöffel Kurkuma, Honig und etwas geriebenem Ingwer und lässt alles eine Weile ziehen. Vegan wird es mit Pflanzenmilch und Agavendicksaft statt Kuhmilch und Honig.

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