Wissenswertes zu Edamame

Edamame ist japanisch und bedeutet so viel wie „Bohnen am Zweig“ oder „Stängelbohnen“. Der Name rührt daher, dass die Bohnen noch in ihrer Schote gegart und serviert werden. Eigentlich sind Edamame nämlich nichts anderes als Sojabohnen, die unreif geerntet werden – daher rührt auch die leuchtend grüne Farbe. Ihren Ursprung hat die Sojabohne in China, Japan und Korea, ab dem 17. Jahrhundert baute man sie vermehrt in Europa und schliesslich auch in Amerika an. Heutzutage sind die USA und Südamerika hinsichtlich des Anbaus von Sojabohnen sogar weltweit führend.

Food Facts Food Facts

Edamame

Gattung Glycine
Kalorien 141 kcal pro 100 g
Nährwerte 7 g Kohlenhydrate, 6 g Nahrungsfasern, 5 g Fett, 14 g Protein pro 100 g
Saison Juni bis September, tiefgekühlt ganzjährig erhältlich
Lagerung im Gemüsefach des Kühlschranks oder im Tiefkühler
Haltbarkeit einige Tage (Kühlschrank) bis zu 12 Monate (Tiefkühler)

Aussehen und Geschmack von Edamame

Edamame bekommst du hierzulande überwiegend tiefgekühlt, inzwischen aber auch immer öfter frisch. Tiefkühlware ist oft bereits vorgekocht, sodass du die Schoten vor dem Verzehr nur noch auftauen musst. Frische Edamame musst du dagegen immer kochen, da sie roh ungeniessbar sind. Eine Schote enthält in der Regel drei grüne, ovale Bohnen, die intensiv nussig und leicht süsslich schmecken.

Edamame kochen – das musst du beachten

Edamame zubereiten geht schnell: Du bringst einen Topf mit Salzwasser zum Kochen und garst darin die zuvor in klarem Wasser gewaschenen Schoten etwa 5 bis 6 Minuten lang bei mittlerer Hitze. Vorgekochte, aber noch gefrorene Edamame kannst du auf diese Weise auftauen, die Garzeit verringert sich für sie um etwa 2 Minuten.

Für 400 Gramm Edamame genügen übrigens rund 1 Liter Wasser und 1 bis 2 Teelöffel Salz. Anschliessend giesst du sie in ein Sieb ab und lässt sie etwas auskühlen, bevor du sie – eventuell mit etwas Meersalz bestreut – servierst. Die Schote selbst isst man übrigens nicht mit, die Bohnen drückst du einfach mit den Fingern oder direkt mit dem Mund aus der weichen Hülse heraus. Die Schote selbst isst du besser nicht mit: Sie ist zwar nicht giftig, aber sehr zäh und faserreich und daher nicht gerade ein Genuss.

Vielseitige Edamame: Rezepte und Verwendungsideen für jeden Geschmack

Edamame sind in Japan ein beliebter Snack, sie werden in Restaurants oft als Vorspeise und in Bars als Knabberei zum Drink serviert. Tatsächlich passt das nussig-buttrige Aroma gut zu herbem Bier. Zudem enthalten Edamame weniger Kalorien, Fett und Kohlenhydrate, dafür aber deutlich mehr Protein als Kartoffelchips. Du kannst mit den grünen Sojabohnen aber noch weit mehr anstellen, als sie pur zu geniessen.

Zum Beispiel kannst du sie statt Kichererbsen zu einem leckeren Hummus verarbeiten. Dazu löst du die gekochten Bohnen aus der Schote und pürierst sie mit Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl und Sesampaste zu einer breiigen Masse. Zum Abschmecken eignen sich Cayennepfeffer, Meersalz und Koriander. Auch als Zutat in einem feinen Curry mit Poulet oder als Einlage in einer Misosuppe mit Tofu eignen sich Edamame hervorragend – die kleinen, grünen Kraftpakete sind definitiv einen Versuch wert.

Passende Rezepte

Passende How-tos

Passende Beiträge

Bitte einloggen

Jetzt einfach und bequem mit Ihrer Supercard ID bei FOOBY einloggen und alle Funktionen und Vorteile nutzen.

Kochbücher auswählen:

Dieses Kochbuch existiert bereits.

Inhalt ganz entfernen?

Möchtest du diesen Inhalt wirklich aus all deinen Kochbüchern entfernen?

Erfolgreich gespeichert!