Die Zwetschge: Ein köstliches Steinobst

Im August beginnt die Zwetschgen-Saison. Bis in den Herbst begleitet uns die blau-violette Gaumenfreude und versüsst uns den Sommer. Viele verstehen unter Zwetschgen und Pflaumen das gleiche. Die beiden Steinfrüchte sind zwar nahe Verwandte, es gibt aber grosse Unterschiede. Zwetschgen erkennst du an ihrer eher länglichen Form und daran, dass sie eine glatte Schale haben – ohne seitliche Kerbe. Zudem sind Zwetschgen dunkelblau bis fast schwarz, während die Färbung der Pflaumen eher ins Rötliche geht.

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Zwetschgen

Gattung Prunus (Rosengewächse)
Kalorien 43 kcal pro 100 g
Nährwerte 8,8 g Kohlenhydrate, 2,3 g Nahrungsfasern, 0,1 g Fett, 0,6 g Protein pro 100 g
Saison August bis Oktober
Lagerung im Kühlschrank
Haltbarkeit etwa 1 Woche

Das liefert dir die köstliche Frucht

Eigentlich braucht es keinen anderen Grund, um Zwetschgen zu vernaschen, als diesen: Sie schmecken einfach köstlich. Doch Zwetschgen überzeugen durch noch viel mehr als nur durch den Geschmack. Sie enthalten praktisch kein Fett – deine schlanke Linie ist also nicht in Gefahr. Der enthaltene Fruchtzucker sorgt für die leichte Süsse.

Zwetschgen schneiden und verarbeiten

Zwetschgen haben einige Eigenschaften, die sie besonders attraktiv für Bäcker machen: Zum einen lassen sich Zwetschgen leicht schneiden und zerkleinern. Denn das Fruchtfleisch löst sich praktisch wie von selbst vom Stein. Ausserdem enthalten Zwetschgen vergleichsweise wenig Wasser, wodurch sie auf dem Fruchtkuchen ihre Form behalten und den Boden nicht durchweichen. Darüber hinaus schmecken sie leicht säuerlich und bilden damit einen idealen Gegenpol zum süssen Teig. Aus den gleichen Gründen sind Zwetschgen auch gut zum Kochen geeignet – beispielsweise für Konfitüre oder Chutney.

Zwetschgen: Am liebsten frisch geerntet aus der Schweiz

Am besten schmecken Zwetschgen frisch vom Baum – doch nicht jeder hat einen im Garten stehen. Fast so gut sind regionale Früchte. Ihr grosser Vorteil: Sie haben keine langen Transportwege und können darum so lange am Baum bleiben, bis sie voll ausgereift sind. Während der Saison lohnt es sich also, nach Schweizer Zwetschgen Ausschau zu halten. Im internationalen Vergleich bauen die Schweizer jedoch nur wenige Zwetschgen an. Deutschland und Rumänien sind im europäischen Raum die Spitzenreiter.

So erkennst du frische Zwetschgen

Frische Zwetschgen erkennst du an einer glatten, festen Schale sowie einer intensiven Farbe. Der weisse Belag ist eine natürliche Schutzschicht und sorgt für eine längere Haltbarkeit der Früchte, weswegen du sie auch erst kurz vor dem Verzehr waschen solltest. Und wenn beim Kauf noch viel der weissen Schutzschicht erhalten ist, wurden die Früchte wahrscheinlich besonders pfleglich behandelt.

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