Wissenswertes über das «Königsgemüse»

Der Asparagus officinalis, Gemüsespargel, gehört zur Familie der Spargelgewächse. Er ist eine von rund 220 Spargelarten, von denen nur einige zum Verzehr geeignet sind. Verzehrt werden die jungen Triebe der Pflanze, die, je nach Sorte und Ernteweise, weiss, violett oder grün sein können. Hauptspargelproduzent in Europa ist Deutschland, weltweit liegen China, Peru und Mexiko vorne. Spargel ist ein empfindliches Gemüse und muss frisch verarbeitet werden. Dann strotzt er vor Vitaminpower, denn Spargel ist nicht nur schmackhaft, sondern auch richtig gesund.

Foodfacts Foodfacts

Spargel

Gattung

Gemüse

Kalorien

18 kcal pro 100 g 

Nährwerte

3,9 g Kohlenhydrate, 2,1 g Nahrungsfasern, 0,14 g Fett, 2 g Protein pro 100 g 

Saison

ca. Mitte April bis Mitte Juni, abhängig vom Wetter

Lagerung

in ein feuchtes Tuch eingeschlagen im Kühlschrank

Haltbarkeit

2 bis 3 Tage

Spargel: Vom Feld frisch auf den Tisch

Um optimal zu gedeihen, braucht der Spargel leichte, humushaltige Sandböden. Die Wurzelstöcke der Pflanze werden im März in Reihen in den Boden eingebracht und dürfen dort zunächst zwei Jahre wachsen. Im dritten Jahr werden die charakteristischen Erddämme auf dem Spargelfeld aufgeschüttet, damit der Spargel möglichst lang wachsen kann. Häufig werden die Dämme mit einer schwarzen Kunststofffolie abgedeckt, um eine konstante Temperatur des Bodens und damit eine bessere Qualität der Spargelstangen zu erreichen.

Geerntet wird von etwa Mitte April bis Mitte Juni. Traditionelles Ende der Spargelsaison ist der 24. Juni, der Johannistag. Spargel sollte immer möglichst frisch verzehrt werden. Die Konservierung in Konserven oder durch Einfrieren ist zwar möglich, geht aber auf Kosten des Geschmacks. Besser lagerst du das Gemüse frisch im Kühlschrank, in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen. Tipp: Frischen Spargel erkennst du an den geschlossenen Köpfen und daran, dass er quietscht, wenn du einfach die Stangen aneinander reibst.

Gesund und köstlich

Du kannst Spargel kochen, dünsten, braten, marinieren und grillieren – es gibt unzählige Arten, weissen, violetten und grünen Spargel geschmackvoll zuzubereiten. Einige Rezepte findest du weiter unten. Wertvoll ist das «essbare Elfenbein» aber nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern auch durch seine Inhaltsstoffe: Vitamin C, K, A, B1, B2, Folsäure und Vitamin E sowie Magnesium, Kalium, Eisen und Kupfer machen den Spargel zu einem gesunden Genuss. Zudem hat er kaum Kalorien und wirkt durch seinen Gehalt an Asparaginsäure entwässernd. Spargel-Rezepte sollten daher bei keiner Diät fehlen.

Als klassisches Spargelgericht gelten die gekochten weissen Stangen mit Sauce hollandaise, Schinken und Kartoffeln. Auch eine Spargelcremesuppe darf in keiner Spargelsaison fehlen. Wenn du es etwas leichter magst, verzichte auf Rahm und Co. und zaubere beispielsweise eine klare Spargelsuppe mit viel Gemüse auf den Tisch. Im Salat sorgt marinierter Spargel für Pfiff, und in Kombination mit frischen Erdbeeren sorgt das köstliche Stangengemüse für eine wahre Geschmacksexplosion. Grüner Spargel schmeckt übrigens auch hervorragend auf Pizza. 

Spargel richtig kochen

Es gibt spezielle Spargeltöpfe, in denen der Spargel stehend mit wenig Wasser gegart wird. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Alternativ können die Stangen in einem grossen Topf liegend gekocht werden. Sie sollten gerade so mit Wasser bedeckt sein. Mit einer Prise Salz würzen, bei grünem und bitterem weissen Spargel etwas Zucker ins Kochwasser geben. Je nach gewünschter Festigkeit muss der Spargel 10 bis 20 Minuten kochen, grüner Spargel braucht einige Minuten weniger als weisser.

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