Wissenswertes zum Salbei

Salbei hat, ganz ähnlich wie Kümmel, die Eigenschaft, fette Speisen bekömmlicher zu machen. Deshalb passt er besonders gut zu herzhaften Fleischgerichten und allen Speisen, für die viel Butter verwendet wird. Vor allem die mediterrane Küche profitiert von seinem Aroma und er ist fester Bestandteil von so berühmten Gerichten wie Saltimbocca. Da die Herkunft des Salbeis im Mittelmeerraum vermutet wird, ist es keine grosse Überraschung, dass er überwiegend in der Küche dieser Region zu Hause ist.

Es muss aber nicht immer ein reichhaltiges Essen sein. Auch als Salbei-Tee lässt sich der leicht bittere Geschmack des Krauts geniessen. Dafür braucht es nur ein paar Blätter vom oft winterharten Salbeistrauch, der auch in kälteren Regionen und auf kargem Boden gedeiht. Wenn du einen Salbeistrauch im Garten oder auf dem Balkon hast, solltest du kurz vor der Blüte einige Blätter ernten und einfrieren. So lässt sich der besondere Geschmack am besten konservieren.

Food Facts Food Facts

Salbei

Gattung Salvia
Inhaltsstoffe Thujon, Calcium, Kalium
Saison Sommer, Ernte kurz vor der Blüte
Lagerung frische Blätter im Gemüsefach des Kühlschranks lagern oder einfrieren
Haltbarkeit im Kühlschrank bis zu 2 Wochen, eingefroren mehrere Monate

Salbei kombinieren, einkaufen und bestimmen

Auch wenn zum Kochen zumeist die frischen Blätter des Salbeis verwendet werden, ist er auch getrocknet eine schöne Ergänzung in vielen Gerichten. Seine kleinen, blau-violetten Blüten finden in der Küche als essbare Dekoration Verwendung. Ausserdem verträgt sich Salbei gut mit den Aromen anderer Kräuter, zum Beispiel mit Estragon und Thymian. Auch Knoblauch und schwarzer Pfeffer passen gut zu Salbei. Wenn du Fischgerichte, Pilzpfannen und Saucen würzt, ergänzt er deren Geschmack perfekt. Sogar als Zutat in selbstgemachter Limonade eignet sich Salbei, die durch ihn eine erfrischende Herbe bekommt.

Wenn du Salbei kaufst, sollte er frische, feste Blätter mit einer intensiven Farbe haben. Die Stängel sollten fest sein, und wenn du ihn leicht reibst, muss der Salbei einen intensiven und aromatischen Geruch abgeben. Eine leicht bittere Nuance wirst du beim Salbei immer vorfinden, aber da die Pflanze sehr artenreich ist, kann Salbei sehr unterschiedlich schmecken. So hat der Ananassalbei beispielsweise eine säuerlich-fruchtige Note, während beim Dalmatinischen Salbei eine süss-frische Komponente den bitteren Geschmack ergänzt.

Kochen mit Salbei

Was alle Salbeisorten neben der bitteren Nuance gemeinsam haben, ist, dass sie beim Kochen viel Aroma abgeben. Deshalb solltest du Salbei sparsam dosieren, wenn du das erste Mal mit ihm kochst. Salbei komplementiert gerade Fleischgerichte wie kein zweites Gewürz, aber es braucht etwas Fingerspitzengefühl, um die richtige Menge hinzuzugeben.

Ein einfach zubereiteter Klassiker mit dem Kraut sind Teigwaren in Salbeibutter. Für dieses Gericht musst du nur reichlich Butter in einer Pfanne schmelzen, in die du dann in feine Streifen geschnittene Salbei-Blätter einrührst. Nun alles unter Rühren köcheln lassen, bis die Butter zu bräunen beginnt. Abschliessend vorgekochte Teigwaren in der Butter schwenken, das Gericht mit Salz abschmecken und servieren.

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