Knoblauch: Ein echter Allrounder

Knoblauch ist aus kaum einer Küche wegzudenken. In kleinen Dosen verleiht er Suppen, Schmorgerichten, Fleisch, Kartoffelspalten oder Pasta-Saucen eine feine Würzung und leichte Schärfe. Nutzt man mehr als nur eine kleine Prise, dann tritt er dominanter in den Vordergrund – und versetzt seine Fans in Verzückung, während alle anderen im Umkreis die Nase rümpfen. Denn Knoblauch zeichnet sich durch einen deutlich wahrnehmbaren Geruch aus, und so mancher empfindet die Ausdünstungen sogar als ausgesprochen störend. Beste Hilfe: Selber ein paar Knoblauchzehen naschen. Oder dem Gegenüber Milch zu trinken und Petersilie zu knabbern geben – das erfrischt ein wenig die Atemluft und hilft, den Knoblauchgeschmack zu neutralisieren.

Food Facts Food Facts

Knoblauch

Gattung Lauch (Allium)
Kalorien 136 kcal pro 100 g
Nährwerte 24,5 g Kohlenhydrate, 3 g Nahrungsfasern, 0,5 g Fett, 7 g Protein pro 100 g
Saison Juni bis September
Lagerung getrocknete Knollen kühl, luftig und lichtgeschützt lagern
Haltbarkeit getrocknet mehrere Wochen bis Monate

Knoblauchgenuss weltweit

Knoblauch stammt ursprünglich vermutlich aus Zentralasien. Mittlerweile ist die Knolle allerdings weltweit verbreitet. China ist der grösste Produzent; in Europa führen vor allem Spanien, Frankreich und Italien die Liste der Knoblauch-Produzenten an. In unseren Breitengraden hat er von Juni bis September Saison. Da die Knoblauchknollen getrocknet jedoch sehr lange haltbar sind, ist er das ganze Jahr über erhältlich. Frische Knollen vom Markt sollte man allerdings innerhalb von etwa zwei Wochen verbrauchen – oder sie selbst zum Trocknen aufhängen.

Raus aus der Haut: Knoblauch schälen

Bevor man Knoblauch zur Verfeinerung von Gerichten verwenden kann, muss man ihn rüsten und aus seiner Hülle befreien. Eine Knolle besteht aus einer Hauptzwiebel, um die herum weitere Zehen angeordnet sind – je nach Grösse und Sorte können das fünf bis zwanzig Knoblauchzehen sein. Die einzelnen Zehen sind nochmals von einer dünnen Haut geschützt. Zur möglichst schnellen und einfachen Entfernung derselben gibt es einen einfachen Trick: Haut man mit der flachen Seite eines breiten Messers, einer Tasse oder einfach der Faust auf die Zehe, lässt sich die Haut danach ganz einfach abziehen.

Anschliessend gibt man den Knoblauch im Ganzen in einen Schmortopf mit dazu, schneidet ihn in dünne Scheiben oder hackt ihn fein. Damit er sich in einer Sauce schön gleichmässig verteilt, sollte man den Knoblauch am besten pressen. Für einen intensiven Geschmack kannst du die Knoblauchzehe auch mit grobem Salz und der breiten Seite eines Messers zerquetschen.

Roh, gekocht oder gebraten: Knoblauch vielfältig zubereiten

Wenn du puren Knoblauch-Geschmack wünschst und zudem keine Lust auf Schälen hast, probiere mal Folgendes: Halbiere eine ganze Knolle und stelle die Hälften in den Ofen. Beträufle vor dem Backen den Knoblauch mit Olivenöl und lass ihn dann in der Schale garen. Hinterher flutschen die Knoblauchzehen fast von selbst aus ihrer Haut und sind wunderbar weich und intensiv im Aroma. So kann man sie pur als kleine Beilage servieren – zum Beispiel zum Grillieren. Oder man streicht den weichen Knoblauch auf geröstetes Brot.

Knoblauch lässt sich vielfältig verarbeiten: Er passt gut zu deftigem Essen, aber auch in der mediterranen und asiatischen Küche hat er einen festen Platz. Ebenso schmeckt Knoblauch roh in Dips oder Dressings. Beim Anbraten sollte man in jedem Fall darauf achten, dass Knoblauch nicht zu dunkel wird, denn dann schmeckt er schnell bitter. Bei Pfannengerichten kommt er darum am besten erst etwas später dazu.

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