Wissenswertes zum Mangold

Botanisch gesehen, handelt es sich bei Mangold beziehungsweise Krautstiel um eine Rübe. Er ist somit verwandt mit Randen und Zuckerrüben, jedoch werden beim Mangold nur die Blätter und Blattstängel gegessen. Je nach deren Beschaffenheit unterscheidet man zwei Arten von Krautstiel.

Stil-, Rippen- oder Krautmangold – das sind gleich drei Namen für ein und dieselbe Sorte Mangold. Charakteristisch sind ihre stark ausgeprägten Blattrippen, die weiss, gelb, orange oder rot sein können. Schnitt- oder Blattmangold hat im Vergleich weniger stark ausgeprägte Rippen und breitere Blätter. Beide Mangold-Sorten schmecken ähnlich, die Stile des Stilmangolds haben zusätzlich noch eine feine Spargelnote.

Food Facts Food Facts

Mangold

Gattung

Gänsefussgewächs

Kalorien

35 kcal pro 100 g

Nährwerte

3,6 g Kohlenhydrate, 1,3 g Nahrungsfasern, , 0,3 g Fett, 2,8 g Protein pro 100 g

Saison

April bis Mitte November

Lagerung

im Kühlschrank

Haltbarkeit

in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, hält sich Mangold im Kühlschrank bis zu 2 Tage

Herkunft und Nährstoffgehalt des Mangolds

Mangold ist in der mitteleuropäischen Küche durchaus nicht unbekannt. Es wird vermutet, dass die Römer das aus dem östlichen Mittelmeerraum und Vorderasien stammende Gemüse in nördlicheren Gebieten eingeführt haben. Dass der Krautstiel etwas in Vergessenheit geraten ist, liegt am Spinat, der ihm zwischenzeitlich den Rang abgelaufen hat.

Nährstofftechnisch gesehen, sind sowohl Mangold als auch Spinat gleich wertvoll. Ersterer ist reich an Vitamin A und C sowie Beta-Carotin. Außerdem enthält er Kalium, Magnesium und Eisen. Mangold hat lange Saison und passt gleichermassen zu Frühlings- und Herbstgemüse, zu Teigwaren, Kartoffeln und Reis. Die jungen Blätter, die im Frühjahr erhältlich sind, eignen sich sogar als Salatbeigabe. Und wenn du Mangold blanchierst und anschliessend einfrierst, hast du einen Vorrat für den Winter – die einzige Jahreszeit, ihn der es ihn kaum frisch gibt.

Krautstiel kochen und kombinieren

Krautstiel ist in der Zubereitung nicht besonders anspruchsvoll. Gedünstet in etwas Rapsöl und Salz, ist er bereits eine sehr schmackhafte Beilage. Bei Stilmangold sollten die Stile als erstes in die Pfanne gegeben werden, da sie eine etwas längere Garzeit haben als die Blätter. Wenn du noch nie Mangold zubereitet hast, dann orientiere dich einfach an Rezepten für Spinat: Die beiden Blattgemüse ähneln sich nämlich nicht nur vom Geschmack her, sondern auch Garzeit und Zubereitungsweise sind ungefähr gleich.

Deshalb passt Mangold auch wunderbar in eine Rahmsauce zu Teigwaren oder in eine vegetarische Lasagne. Er verträgt sich gut mit Käse und Fischsorten wie Lachs. Besonders fein schmeckt ein Pesto aus kurz blanchiertem Mangold, Knoblauch, Zitronensaft und -schale, Parmesan, Rosmarin, Kürbiskernen und Olivenöl. Einfach alle Zutaten pürieren und mit den Lieblingsteigwaren geniessen.

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